Sie sind hier: Region >

Südkreis Gifhorn will LEADER-Region werden



Gifhorn

Südkreis Gifhorn will LEADER-Region werden

Beteiligt sind Landkreis und Stadt Gifhorn, die Gemeinde Sassenburg und die Samtgemeinden Boldecker Land, Isenbüttel und Papenteich. Ein regionales Entwicklungskonzept muss bis April 2022 erstellt werden.

Die Willensbekundung zur Zusammenarbeit als „LEADER-Region Südkreis Gifhorn“ ist unterzeichnet: Matthias Nerlich (Bürgermeister der Stadt Gifhorn), Volker Arms (Bürgermeister der Gemeinde Sassenburg), Anja Meier (Bürgermeisterin der Samtgemeinde Boldecker Land), Jörg Burmeister (Abteilungsleiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises Gifhorn) und Hans-Friedrich Metzlaff (Bürgermeister der Samtgemeinde Isenbüttel) (v. li.).
Die Willensbekundung zur Zusammenarbeit als „LEADER-Region Südkreis Gifhorn“ ist unterzeichnet: Matthias Nerlich (Bürgermeister der Stadt Gifhorn), Volker Arms (Bürgermeister der Gemeinde Sassenburg), Anja Meier (Bürgermeisterin der Samtgemeinde Boldecker Land), Jörg Burmeister (Abteilungsleiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises Gifhorn) und Hans-Friedrich Metzlaff (Bürgermeister der Samtgemeinde Isenbüttel) (v. li.). Foto: Regionalmanagement der ILE-Region Südkreis Gifhorn

Artikel teilen per:

Gifhorn. Am vergangenen Montag stellten die Bürgermeisterin und die Bürgermeister aus dem Südkreis Gifhorn die Weichen für die zukünftige LEADER-Region Südkreis Gifhorn. Die Kommunen bekundeten ihren Willen, die gemeinsame Zusammenarbeit in der regionalen Entwicklung fortzusetzen. Das berichtet das Regionalmanagement der ILE-Region Südkreis Gifhorn in einer Pressemitteilung.



„Das ist eine große Chance für uns“, so Anja Meier, Bürgermeisterin der Samtgemeinde Boldecker Land und Vorstandsmitglied im Südkreis Gifhorn. „Alle Mitgliedskommunen im Landkreis als LEADER-Regionen – das eröffnet uns vielfältige Möglichkeiten für kooperative Projekte, zum Beispiel um den Radtourismus zu befördern“, wagt Jörg Burmeister, Leiter der Wirtschaftsförderung und Erster Vorsitzender des Südkreises Gifhorn, einen Blick in die Zukunft: „Das kann einen großen Motivationsschub auslösen.“

Nach den Sommerferien geht es los


Erster Schritt auf dem Weg ist die Teilnahme am LEADER-Auswahlverfahren des Landes. Bis April 2022 hat die Region dann Zeit, ihr regionales Entwicklungskonzept zu erstellen. Dieses ist die Bewerbung für die Anerkennung als LEADER-Region. Nach den Sommerferien soll der Prozess starten. Der Landkreis Gifhorn wird im Namen der fünf Südkreis-Kommunen federführend einen Förderantrag stellen. „Das Angebot nehmen wir gerne an“, freut sich Volker Arms, Bürgermeister der Gemeinde Sassenburg. Die vier anwesenden Kommunen unterzeichneten dafür eine Willensbekundung. Aus Urlaubsgründen war die Samtgemeinde Papenteich zwar nicht vertreten. Der Samtgemeinderat schloss sich gestern jedoch an und votierte für eine Fortsetzung der gemeinsamen Zusammenarbeit.

Der Südkreis Gifhorn umfasst die Kommunalgebiete der Stadt Gifhorn, der Gemeinde Sassenburg und der Samtgemeinden Boldecker Land, Isenbüttel und Papenteich. Seit 2014 arbeiten die fünf Kommunen und der Landkreis Gifhorn im Rahmen der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) als „Südkreis Gifhorn“ zusammen. In den fünf Jahren konnte der Südkreis Gifhorn rund 1,6 Millionen Euro an EU-Fördermitteln für die Umsetzung seiner Projekte einwerben. LEADER steht für das Akronym von Liaison entre actions de développement de l'économie rurale (frz.) und bedeutet zu Deutsch „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. LEADER ist ein Förderinstrument der EU, mit dem Ziel die eigenständige regionale Entwicklung in den ländlichen Räumen zu stärken.


zur Startseite