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Symbolische Gräber auf dem Kohlmarkt errichtet



Braunschweig

Symbolische Gräber auf dem Kohlmarkt errichtet

von Robert Braumann


Die Toten kommen...auch nach Braunschweig 25 Gegner/innen der europäischen Abschottungspolitik errichten symbolische Gräber auf dem Kohlmarkt. Foto: privat
Die Toten kommen...auch nach Braunschweig 25 Gegner/innen der europäischen Abschottungspolitik errichten symbolische Gräber auf dem Kohlmarkt. Foto: privat

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Braunschweig. Inspiriert durch die Aktion des "Zentrums für politische Schönheit" vor dem Reichstag in Berlin am 21.06.2015 zogen auch in Braunschweig am heutigen Tag einige Aktivist/innen als Trauerprozession zum Kohlmarkt.

Bereits vor einigen Wochen, zog der „Marsch der Entschlossenen“ durch Berlin. Ziel war das Kanzleramt und vor allem der Rasen vor dem Reichstag. Den buddelten die Demonstranten nämlich zu einem Gräberfeld um, das zur „Sprengung der Abschottung des europäischen Mitgefühls“ beitragen sollte. Hintergrund des Marsches und der ausgehobenen, symbolischen Gräber ist die Aktion „#dietotenkommen“ von der Berliner Künstlergruppe „Zentrum für politische Schönheit“ – und diese Aktion ist auch in Braunschweig angekommen. Auf dem Kohlmarkt wollten die Demonstranten mit dem Errichten von symbolischen Gräbern aus Holzkreuzen, Erde, Grablichtern, einem Sarg und Blumen wurde den verstorbenen Flüchtlingen gedacht und gegen die Abschottung Europas gegen die Fluchtbewegungen aus aller Welt protestiert. Parallel wurden mehrere hundert Flugblätter verteilt, die das Anliegen an die Passant_innen weiter vermittelten. Die Veranstalter berichten dabei von viel Zuspruch. So konnte eine Frau berichten, dass ein Verwandter ein Haus für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stellen will. An der Aktion beteiligten sich das Antifaschistischen Plenums, das Offenen Antifa Treffen und die Sozialistische Jugend-Die Falken.


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