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Tag der Offenen Pforte auf dem St. Jakobi-Friedhof



Peine

Tag der Offenen Pforte auf dem St. Jakobi-Friedhof

von Alexander Panknin


„Grüner Kulturraum“ – ein Garten für die Lebenden und die Toten. Foto: Ev.-luth. Kirchenkreis Peine
„Grüner Kulturraum“ – ein Garten für die Lebenden und die Toten. Foto: Ev.-luth. Kirchenkreis Peine Foto: Ev.-luth. Kirchenkreis Peine

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Peine. Den St. Jakobi-Friedhof in der Gunzelinstraße mit neuen Augen entdecken, das ist am Samstag, 29. April, von 14 bis 17 Uhr im Rahmen der Offenen Pforte möglich. Er ist zugleich Ort der Trauerkultur, grüne Oase der Ruhe und landschaftlicher Garten mitten in der Stadt.



Der größte Friedhof in der Stadt Peine ist Ort der Trauerkultur, Begegnungsstätte für Trauernde, grüne Oase der Ruhe und landschaftlicher Garten mitten in der Stadt.

Angeboten werden Führungen zur Natur- und Pflanzenwelt des Friedhofs, sowie zu Peiner Persönlichkeiten - so ist der Friedhof schließlich auch ein Geschichtsbuch über die Peiner Bürger. Zudem ist ein kurzer Vortrag über Trauer und ihre Phasen geplant. Den Abschluss bildet eine kleine Andacht in der Friedhofskapelle. Zur kleinen Stärkung zwischendurch stehen Kaffee, Kuchen und Kekse bereit.


Das 7,5 Hektar große Gelände, das entspricht etwa elf Fußballfeldern, ist für Frank Witt vom Evangelischen Trauerhaus "der perfekte Ort, sich vom stressigen Alltag zu erholen, eine ruhige Mittagspause zu verbringen, die Schönheit und die Ruhe des Ortes zu genießen oder einfach mal in der Sonne zu sitzen“.


Der Friedhof mit seinen gepflegten Anlagen lädt zum Entspannen ein. Foto: Ev.-luth. Kirchenkreis Peine


Grüner Kulturraum


Mit seiner Idee ist es ihm nicht schwer gefallen, die Leiterin des Friedhofs Barbara Grobe zu begeistern: „Zur Offenen Pforte ist besonders das Erwachen der Natur im Frühling sehenswert, mit dem frischen Grün der Linden und den fröhlich bunten Blüten der Stiefmütterchen und Hornveilchen werde die parkähnliche Anlage zu einem Symbol für Neubeginn nach der scheinbar toten Starre des Winters.“

Und so sehen die beiden Organisatoren den Friedhof als Garten für die Lebenden und die Toten: freundlich, immer wieder im Wechsel der Jahreszeiten in verschiedenen Farben blühend die gelernte Gärtnerin Grobe, als ein Symbol für Neubeginn aus dem Tod und somit für die Auferstehung der Theologe.


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