Sie sind hier: Region >

Tarifverhandlungen: Polizeibeschäftigte protestieren



Braunschweig | Gifhorn | Goslar | Helmstedt | Peine | Salzgitter | Wolfenbüttel | Wolfsburg

Tarifverhandlungen: Polizeibeschäftigte protestieren

Die GdP ruft die Beschäftigten der Polizei zunächst noch zum "Protest in der Mittagspause“ auf.

Symbofoto.
Symbofoto. Foto: Marvin König

WhatsApp
facebook
Twitter
LinkedIn
E-Mail

Region. Nachdem es zu Beginn des Monats in der zweiten Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) keine Annäherung gegeben hat, beginnen nun die aktiven Proteste. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die Beschäftigten der Polizei dazu aufgerufen, in der kommenden Woche vor ihren Dienststellen für eine angemessene Bezahlung zu protestieren, wie aus einer Pressemitteilung am Freitag der GdP hervorgeht.



[readmore=https://regionalheute.de/gdp-fordert-boosterimpfungen-fuer-polizisten-1636743183/]GDP fordert Boosterimpfungen für Polizisten
[/readmore]
Während es in einigen anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes bereits zu Warnstreiks kommt, ruft die GdP die Beschäftigten der Polizei zunächst noch zum "Protest in der Mittagspause“ auf. Der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff macht aber deutlich, dass man von der mangelnden Verhandlungsbereitschaft der Länder enttäuscht ist und weitere Aktionen möglich sind: "Die fehlende Wertschätzung für die Beschäftigten, die sich im Ignorieren unserer Forderungen ausdrückt, ist empörend. Dass die Arbeitgeber unter ihrem Verhandlungsführer, dem niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers, bereits zwei Verhandlungsrunden haben verstreichen lassen, ohne ihrerseits ein Angebot zu machen, ist weder wertschätzend noch respektvoll.“



Schilff kündigte an, dass die Polizeibeschäftigten vor der dritten Verhandlungsrunde, die am 27. November ansteht, landesweit weiter für ein angemessenes Ergebnis der Tarifverhandlungen streiten werden und es im Rahmen dessen auch zu weiteren Maßnahmen kommen kann. Die Forderungen der Gewerkschaften ver.di, GdP, GEW und DGB für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder seien angemessen und liegen bei einer Einkommenserhöhung um 5 Prozent, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie die zeit- und inhaltsgleiche Übernahme auf den Beamten- und Versorgungsbereich. Ferner wird gefordert, dass Beschäftigte des Gesundheitswesens tabellenwirksam monatlich 300 Euro mehr erhalten und die Ausbildungsvergütungen um 100 Euro angehoben werden sollen.


zum Newsfeed