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Technische Probleme im Freibad Schöppenstedt



Technische Probleme im Freibad Schöppenstedt

Defekte Absperrschieber verhindern, dass Wasser in das Becken laufen kann. Diese müssen ausgetauscht werden. Doch Ersatzteile sind schwer zu bekommen.

Derzeit fehlen die Ersatzteile, um weiter zu arbeiten.
Derzeit fehlen die Ersatzteile, um weiter zu arbeiten. Foto: Samtgemeinde Elm-Asse

Schöppenstedt. Mit Hochdruck arbeitet die Samtgemeinde Elm-Asse zusammen mit den Schwimmmeistern, dem Freibadverein und der DLRG an der kommenden Freibadsaison. Doch jetzt gab es einen Dämpfer, berichtet die Samtgemeinde Elm-Asse in einer Pressemitteilung. „Bei den Vorbereitungsarbeiten haben wir festgestellt, dass die Schieber, die den Wasserzufluss regeln, festsitzen. So kann das Becken nicht befüllt werden, aber auch die vorab notwendige Durchspülung der Leitungen nach dem Winter nicht erfolgen“, sagt Schöppenstedts Schwimmmeister Bernd Gottsleben.



Es wurde umgehend reagiert und eine Fachfirma hinzugezogen. Diese stellte fest, dass eine Reparatur der Schieber nicht möglich ist und ein Austausch der rund 300 Kilogramm schweren Anlagenteile erfolgen muss. Doch momentan gibt es, wie überall im Baubereich, Schwierigkeiten an Ersatzteile zukommen. „Die Firma und wir warten jetzt bereits seit drei Wochen auf die passenden Ersatzteile. Der Markt ist völlig überlastet“, so Bauamtsleiter Matthias Stieler, der sich persönlich um die Angelegenheit kümmert.

Hoffnung in Sicht


Doch es gibt Hoffnung. Die Fachfirma hat am Freitag der Verwaltung signalisiert, dass voraussichtlich Anfang der kommenden Woche die Teile ankommen und eingebaut werden können. „Wir werden nach dem Einbau dann umgehend damit beginnen das Becken zu befüllen. Eine alternative Befüllung über Hydranten ist leider nicht möglich, da das ganze System, wie erwähnt, noch gespült werden muss, dazu müssen aber intakte Schieber vorhanden sein“, erläutert Samtgemeindebürgermeister Dirk Neumann die Lage.



Von links: Bernd Gottsleben, Bernd Oehlmann, DLRG Schöppenstedt VorsitzenderDr. Torsten Loof, Matthias Stiehler und Dirk Neumann.
Von links: Bernd Gottsleben, Bernd Oehlmann, DLRG Schöppenstedt VorsitzenderDr. Torsten Loof, Matthias Stiehler und Dirk Neumann. Foto: Samtgemeinde Elm-Asse


Schwimmmeister Gottsleben weist unterdessen auf die Zeitspanne der ausstehenden Arbeiten hin: „Allein das Becken mit seinen rund 2,5 Millionen Litern zu befüllen wird dreieinhalb Tage in Anspruch nehmen. Danach muss das gesamte Wasser noch durchchlort werden. Ist das geschehen muss das Wasser noch im Labor beprobt werden, um Keimfreiheit zu gewährleisten. Es ist daher davon auszugehen, dass das Schöppenstedter Freibad erst in der 24. Kalenderwoche (ab 14. Juni) für den Badebetrieb bereitstehen wird. Immer vorausgesetzt die Pandemiesituation, unter Beachtung der einzuhaltenden rechtlichen Vorgaben der Niedersächsischen Corona-Verordnung und der im Landkreis Wolfenbüttel vorhandenen Inzidenzwerte lassen eine Öffnung und Badegäste zu. Wir sind aber zuversichtlich, dass sich der Inzidenzwert im Landkreis Wolfenbüttel weiter reduziert und wir noch im Juni die ersten Gäste begrüßen können“, so Samtgemeindebürgermeister Neumann.




Der Vorsitzende des Freibadvereins Bernd Oehlmann bittet ebenfalls um Verständnis: „Die Sicherheit der Badegäste geht vor. Erst wenn die Anlage hier in Schöppenstedt wieder hundertprozentig funktioniert können wir loslegen. Bei technischen Großanlagen, wie dieser kann so was immer mal passieren.“ Trotz der schwierigen Lage gibt es auch Positives zu berichten. Das neue Kinderplanschbecken mit gleich mehreren Rutschen ist nach dem Neubau bereits einsatzbereit.


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