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„Teersandabbau in Kanada – eine ökologische Zeitbombe"



Braunschweig

„Teersandabbau in Kanada – eine ökologische Zeitbombe"


Das Haus der Kulturen. Foto: Alexander Dontscheff
Das Haus der Kulturen. Foto: Alexander Dontscheff Foto: Alexander Dontscheff

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Braunschweig. Das Umweltzentrum lädt für Montag, den 29. Mai 2017, 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ein mit Falk Beyer ins Haus der Kulturen am Nordbahnhof, Braunschweig. Behandelt werden soll dabei der Teersandabbau in Kanada.



Kanda gehört zu den großen Ölproduzenten der Welt, dies auch, seitdem am Fuße der Rocky-Mountains Öl aus den dort lagernden Teersand (Tar Sand) Vorkommen gewonnen wird. Inzwischen gelangt Teersand-Öl in großen Mengen nach Europa, so dass man es immer weniger als ein fernes Thema, dass uns nur indirekt betrifft, betrachten kann. Die Dimensionen der Umweltzerstörung dabei sind gewaltig.

Die Tar Sands (Teersande) sind eine „unkonventionelle" Ölquelle, mit der nahezu alle Ölkonzerne der Welt zukünftig Geld verdienen wollen, da die konventionellen Ölquellen langsam versiegen. Im Norden der kanadischen Provinz Alberta befindet sich die weltweit zweitgrößte Ölquelle nach den Nahost-Ölfeldern. Schon jetzt wird auf einer Fläche, die so groß wie die Schweiz ist, dieses „unkonventionelle" Öl abgebaut. Der Abbau soll in den nächsten Jahren vervielfacht werden. Auch Europa wird zum Teil bereits durch die Ölindustrie aus den kanadischen Tar Sands versorgt.


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