Tempo-30-Markierungen werden erneuert

Ab dem Frühjahr 2021 wird der SRB abhängig von der jeweiligen Witterung, in den Tempo-30-Zonen, in denen eine Markierung der Geschwindigkeit „30“ auf der Fahrbahn vorhanden war, diese nach und nach wiederherstellen.

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Symbolbild Foto: Alexander Panknin

Salzgitter. Oberbürgermeister Frank Klingebiel hat Mitte vergangenen Jahres den Städtischen Regiebetrieb (SRB) beauftragt, eine Statistik über alle Tempo-30-Gebiete und die bisher vorhandenen 30-Markierungen auf den Fahrbahnen zu erstellen mit dem Ziel diese kontinuierlich zu erneuern. Ab dem Frühjahr 2021 wird der SRB abhängig von der jeweiligen Witterung, in den Tempo-30-Zonen, in denen eine Markierung der Geschwindigkeit „30“ auf der Fahrbahn vorhanden war, diese nach und nach wiederherstellen. Neue Markierungen „30“, bei den Straßen, die bereits beschildert sind, sollen nur dann vorgenommen werden, wenn eine besondere Situation dies erfordert. Dies teilt die Stadt Salzgitter in einer Pressemitteilung mit.


Nach den Erhebungen des SRB gebe es insgesamt 405 Straßen im gesamten Stadtgebiet, die Zone 30 sind. Davon seien 338 Straßen mit Zone-30-Schildern versehen und weitere 67 Straßen zusätzlich mit einer Markierung 30 auf der Fahrbahn. Die Markierungen auf den 67 betroffenen Straßen seien im Verlauf der Jahre mehr oder weniger abgenutzt und nicht mehr durchgängig sichtbar.

Bei 67 Straßen mit einer Markierung jeweils am Anfang und am Ende der Straße seien demnach 134 Markierungen notwendig. Die Gesamtkosten für die Wiederherstellung der 30-Markierungen würden bei rund 21.000 Euro jährlich liegen. Die jeweils betroffene Straße müsse für diese Arbeiten vollgesperrt werden. Dieser Vorgang wiederhole sich alle zwei Jahre, da nach dieser Zeit die Farbmarkierung im Regelfall abgefahren sei.

„Tempo 30-Zonen dienen der Verkehrsberuhigung und schützen alle Verkehrsteilnehmer, unabhängig davon, ob diese zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Kraftfahrzeug unterwegs sind. Das funktioniert jedoch nur, wenn diese auch gut zu erkennen sind“, so Klingebiel, der damit den vielfach geäußerten Wunsch aus der Bevölkerung und aus den Ortsräten nach einer Erneuerung der in die Jahre gekommenen vorhandenen 30-Markierungen auf den Fahrbahnen, aufgreife.




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