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Landkreis Wolfenbüttel setzt auf Blitzer-Anhänger vor Schulen



Wolfenbüttel

Temposündern auf der Spur: Landkreis setzt auf Blitzer-Anhänger vor Schulen

In den vergangenen Wochen wurde vermehrt vor Schulen kontrolliert.

von Anke Donner


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Rudolf Karliczek

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Wolfenbüttel. Mehr als 400.000 Euro hat der Landkreis Wolfenbüttel in diesem Jahr bereits durch Temposünder eingenommen. Dabei wurden die Vergehen sowohl mit den festinstallierten, als auch mit mobilen Blitzern gemessen. Derzeit ist der Blitzer-Anhänger vermehrt vor Schulen zu beobachten. Besonders hier sollen und müssen Autofahrer den Fuß vom Gas nehmen. Dass das nicht immer so ist, zeigt die Auswertung, die der Landkreis Wolfenbüttel auf Nachfrage von regionalHeute.de bereitgestellt hat.



An vier Standorten wurden in den vergangenen Wochen die Geschwindigkeiten kontrolliert - in der Cranachstraße, der Lindener Straße und der Langen Straße in Wolfenbüttel und im Wanneweg in Weddel. Allesamt 30er-Zonen, weil sich in den jeweiligen Straßen Schulen befinden. Wie Landkreissprecher Andree Wilhelm auf Nachfrage von regionalHeute.de erklärt, steht der Blitzer-Anhänger in der Regel eine Woche an seinem jeweiligen Standort.

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Eine Auflistung zeigt, dass die Kontrollen durchaus Sinn ergeben. Allein in der Woche vom 24. bis 30. Juni wurden in der Cranachstraße 526 Verstöße verzeichnet, der schnellste Autofahrer war hier mit 61 Stundenkilometern unterwegs. Vom 2. bis 8. September wurde die Geschwindigkeit in der Lindener Straße gemessen. Hier wurden 959 Verstöße festgestellt, der höchste lag bei 63 Kilometer pro Stunde. 157 Verstöße wurden zwischen dem 9. und 15. September im Wanneweg in Weddel registriert, 56 km/h fuhr der schnellste Autofahrer.

Mehr als dreimal so schnell


Einen wirklich krassen Temposünder erwischte der Blitzer-Anhänger erst kürzlich in der Langen Straße. Hier wurde ein Autofahrer mit 95 Stundenkilometern in der 30er-Zone erwischt. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von derzeit 480 Euro, zwei Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot. "Ein absoluter Ausreißer", betont Andree Wilhelm. Aber auch sonst scheinen sich auf dieser Strecke nur wenige Autofahrer an die vorgeschriebene Geschwindigkeit zu halten. Zwischen dem 16. und 22. September wurden durch den mobilen Blitzer 1.490 Verstöße festgehalten.


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