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Thomas Velte - Eine Welt aus feinen Strichen


Thomas Velte: "Wegzeichen" - Graphit auf Papier,  70 x 50 cm.
Thomas Velte: "Wegzeichen" - Graphit auf Papier, 70 x 50 cm.

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19.03.2017

Goslar. Mal zeichnet er nach der Natur, mal schafft er seine eigenen Bildwelten. Die Arbeiten des Goslarer Künstlers Thomas Velte: zeigen feine Strukturen aus Graphitstift- oder Pinselstrichen. Eine Auswahl seiner Arbeiten wird im April im Künstlerhaus in Wöltingerode zu sehen sein.



Auf Spaziergängen im Wald oder in der Stadt findet der leidenschaftliche Zeichner viele seiner Motive – oft unscheinbare Details, die er fotografisch festhält. Der Blick durch die Kamera erfasst schon den Ausschnitt der späteren Zeichnung, die dann zu Hause im Atelier zu Papier gebracht wird, mal mit Zeichenfeder und Sepia-Tusche, mal (bei großen Formaten) mit grobem Graphitstift.


Wöltingerode Foto:



Eine eigene Mischtechnik kommt bei den surreal geprägten Phantasiewelten zum Einsatz, wo sich zu den Strukturen der Federstriche noch die farbige Gestaltung gesellt. Auf einer Basis aus Aquarellfarbe wird mit Farbstiften und später mit farbiger und schwarzer Tusche weiter gearbeitet, bis der gewünschte Gesamtklang stimmt. In gleicher Technik entstehen auch Variationen zur antiken Mythologie sowie zum Thema „Justitia".

In seinen Acrylbildern bewegt sich Thomas Velte zunehmend in eine abstraktere Richtung. Auch hier spielen die typischen feinen Striche innerhalb einer meist flächigen Grundkomposition die Hauptrolle. So sieht der Künstler seine Acrylbilder selbst auch weniger als Malerei, sondern eher als graphische Arbeiten auf Leinwand.

Die Ausstellung beginnt mit einer Vernissage am 1. April um 15 Uhr und kann bis Ende April während der Öffnungszeiten des Künstlerhauses besucht werden (Mittwoch 14 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils 13 bis 17 Uhr). Weiterhin sind in den Räumen des Künstlerhauses auch Holzobjekte von Friedrich Bechert sowie Werke des Künstlerhaus-Teams Antje Löffler, Dagmar Tiaden und Bernd Wiedemann zu sehen.


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