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tiw - Erstmals mit Ostfalia-Know how



Wolfenbüttel

tiw - Erstmals mit Ostfalia-Know how


Das Technische Innovationszentrum Wolfenbüttel (tiw) bietet gemeinsam mit der Ostfalia eine Fortbildungsreihe an. Fotos: Woestmann
Das Technische Innovationszentrum Wolfenbüttel (tiw) bietet gemeinsam mit der Ostfalia eine Fortbildungsreihe an. Fotos: Woestmann Foto: Woestmann

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Wolfenbüttel. Frische Ideen gibt es in jungen Unternehmen genug, was oft fehlt, sind rechtliche Sicherheit und Wissen über die Leitung. Diese Lücke füllt nun eine Fortbildungsreihe, die in Kooperation zwischen dem technischen Innovationszentrum und der Ostfalia aufgelegt wurde.



Die Seminare des technischen Innovationszentrums (tiw) richten sich gezielt an Gründer und gibt ihnen die Möglichkeit, sich betriebswirtschaftliches Wissen anzueignen – und das auf Hochschulniveau. Bei der Auftaktveranstaltung im November konnten sich Teilnehmer zu ihren Fortbildungswünschen äußern. Aus diesem Bedarf haben sich die Themen der aktuellen Fortbildungsreihe 2017 ergeben. In Zusammenarbeit mit der Brunswick European Law School (BELS) an der Ostfalia wurde ein vielfältiges Jahresprogramm mit hohem Praxisbezug entwickelt.

Eine besondere Rolle hat dabei die Kreditfinanzierung von Unternehmen durch Banken. "Ohne sie sind weder Wachstum noch Innovation möglich", sagt tiw-Geschäftsführerin Carola Weitner-Kehl. Doch Banken prüfen sorgfältig, wem sie einen Kredit gewähren und unter welchen Umständen sie ihn verweigern. Daher müssen Kreditantragsteller weitreichende Informationen preisgeben und sich sehr ausführlich auf die Kreditwürdigkeitsprüfung vorbereiten. "Unser Seminar widmet sich ganz dem Erwerb von Fach- und Methodenwissen, sensibilisiert Geschäftsführung und MitarbeiterInnen für die Prüfung und erläutert die wichtigsten Eckpunkte im Kreditgeschäft für Firmenkunden." In gemeinsamer Arbeit mit den Leitern von Kreditabteilung zweier mittelständischen Banken arbeiten die Teilnehmer und Seminarleiter Professor Dr. Stefan Zeranski Fallstudien durch und diskutieren Erfahrungen.


Zeranski ist seit 2009 Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Brunswick European Law School (BELS) der Ostfalia tätig. Zudem ist er in der Jury von Portfolio Institutionell für den Award Beste Bank in Deutschland - und er hat die neue Seminarreihe federführend mit Carola Weitner-Kehl entwickelt.

Know-how vermitteln


Um die eigene Geschäftsidee tatsächlich erfolgreich umsetzen zu können, brauchen Unternehmensgründer das nötige Know-how und ein strukturiertes Geschäftsmodel. Ein eintägiges Seminar ("Starting your business") unter Leitung von Professor Dr. Reza Asghari, Leiter des „Entrepreneurship Center“ an der Ostfalia, gibt einen Überblick über die Möglichkeiten. Wer schon eine Idee für ein Unternehmen hat, bekommt Hilfe, die Gründungsidee erfolgreich zu gestalten und zu verwirklichen. Anstatt Frontalunterricht setzt die Veranstaltung auf Interaktion und Diskussion und hat dadurch einen Workshop-Charakter mit Bezug zur eigenen Gründung.


Doch wer nach der Gründung Geschäftsführer ist, haftet für alle Nachteile, die seine GmbH erleidet und die er hätte verhindern können - mit seinem gesamten Vermögen. Viele Geschäftsführer unterschätzen die strengen Anforderungen der Rechtssprechung mit oft existenzbedrohenden Folgen. Professor Dr. Ralf Imhof von der Ostfalia kennt die häufigsten Fehler und geht mit den Teilnehmern des Seminars „Die Haftung des GmbH-Geschäftsführers" verschiedene Entscheidungen aus der Gerichtspraxis durch. Anhand der realen Praxisbeispiele wird anschaulich erklärt, wie Haftungsfehler vermieden werden und Geschäftsführer weiter ruhig schlafen können.


Seminarleiter Professor Dr. Stefan Zeranski . Foto:



Eine Möglichkeit, sein Geschäft zu schützen, ist die Sicherung des geistigen Eigentums. Immaterielle Vermögenswerte (z.B. Marken, Software, Datenbanken, Patente, Know-how) machen einen Großteil des Unternehmenswertes aus. Dies gilt keineswegs nur für Großunternehmen, sondern zunehmend auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Doch während es in Großunternehmen ganze Abteilungen und Spezialisten für den Schutz und die Durchsetzung von Rechten am geistigen Eigentum gibt, stehen kleine Betriebe und Mittelständler ohne das nötige Wissen da. Unter Anleitung von Professor Dr. Matthias Pierson lernen Seminarteilnehmer, wichtige Schutzgegenstände in ihrem Unternehmen zu identifizieren und Instrumente zum optimalen Schutz und zur rechtlichen Durchsetzung einzusetzen.

Da die Teilnehmerzahl für die einzelnen Seminare begrenzt ist, sind schriftliche Anmeldungen bis 21 Tage vor Seminarbeginn notwendig. Den Flyer zur Veranstaltungsreihe gibt es gedruckt beim tiw (05331/935 98 42) sowie im Internet unter:

Termine:


Seminar 1: Montag, 22. Mai 2017 und Dienstag, 23. Mai 2017

Seminar 2: Donnerstag, 17. August 2017

Seminar 3: Freitag, 1. September 2017

Seminar 4: Freitag, 10. November 2017

Unterrichtsort ist in der Regel das Technische Innovationszentrum Wolfenbüttel, tiw-Seminarraum, Am Exer 10b, 1. OG, Raum 210 in 38302 Wolfenbüttel


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