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Salzgitter: Tochter missbraucht: Mutter erhebt schwere Vorwürfe gegen Ex



Salzgitter

Tochter missbraucht: Mutter erhebt schwere Vorwürfe gegen Ex

Eine Mutter wirft ihrem Ex-Freund vor, ihre 8-jährige Tochter sexuell missbraucht zu haben. Die Polizei bestätigt, dass es dazu eine Ermittlung gibt.

von Anke Donner


Die Polizei hat den Beschuldigten auf einem Parkplatz vernommen.
Die Polizei hat den Beschuldigten auf einem Parkplatz vernommen. Foto: privat

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Salzgitter. Schwere Vorwürfe sind es, die eine Frau aus Salzgitter gegen ihren ehemaligen Partner erhebt. Laut regionalHeute.de vorliegenden Informationen soll ein 49-Jähriger Salzgitteraner ein 8-jähriges Mädchen sexuell missbraucht haben.



Wie regionalHeute.de erfahren hat, soll der Mann sich als Freund der Mutter öfter in deren Haushalt aufgehalten und sich während dieser Zeit an der 8-jährigen Tochter vergangen haben. Dabei soll er das Mädchen an Brust, Po und im Intimbereich berührt haben. Auch weitere Handlungen, wie etwa Küsse auf den Mund, soll es gegeben haben. Die Mutter der Kleinen zeigte sich schockiert über die Vorfälle und habe die Polizei informiert und Anzeige erstattet. Diese bestätigt auf Nachfrage von regionalHeute.de den Fall. "Ich kann bestätigen, dass die Polizei wegen des Verdachtes eines sexuellen Missbrauches eines Kindes ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat", teilte Polizeisprecher Matthias Pintak mit und verweist zum Schutze der Familie und der Ermittlungen darauf, keine weiteren Angaben machen zu können.

Verfügung gegen Beschuldigten


Sie habe große Angst um ihre Kinder, sagt die Mutter. Vor allem um ihre Tochter, weil sie glaubt, dass ihr Ex-Freund weiter den Kontakt suchen würde. Sie wolle nun in erster Linie ihre Tochter vor weiteren Treffen und Übergriffen schützen, sagt sie.

Der Beschuldigte soll unterdessen von der Polizei vernommen worden sein. Beamte hatten ihn auf dem Parkplatz eines Fastfood-Restaurants angetroffen und vernommen, nachdem er von der Polizei zuhause nicht angetroffen wurde. Gegen ihn sei eine Verfügung ausgesprochen worden, dass er sich der Familie nicht mehr als auf 100 Meter nähern darf. Ob das so zutreffend ist, hat die Polizei aus bereits genannten Gründen nicht bestätigt, beziehungsweise kommentiert.


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