Braunschweig

Tochterfirma von Westermann vor Schließung? Verdi übt Kritik


Symbolfoto: Angerstein/Archiv
Symbolfoto: Angerstein/Archiv Foto: Marc Angerstein

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06.02.2017

Braunschweig. Die ISB (Industrie Service Braunschweig Gmbh), ein 100 prozentiges Tochterunternehmen des Westermann-Verlages Braunschweig soll laut Verdi zur Jahresmitte 2017 geschlossen werden. Es drohe der Verlust von 50 Arbeitsplätzen, so die Gewerkschaft.


Die Geschäftsführung begründe die Schließung und die Vernichtung von rund 50 Arbeitsplätzen mit der angeblich schwierigen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Konkrete Zahlen, Daten und Fakten bliebe das Unternehmen den Beschäftigten allerdings bisher schuldig, so Verdi in einer Mitteilung.

„Wir bezweifeln, dass das Unternehmen tatsächlich in einer wirtschaftlich schwierigen Lage ist“, so ver.di-Geschäftsführer Sebastian Wertmüller. Nach seinen Informationen wurden bisher alle Verhandlungsangebote zum Erhalt der Arbeitsplätze abgelehnt. „Wir reden nur mit dem Betriebsrat“ hieß es Seitens der Geschäftsführung. „ver.di ist zu Gesprächen und Verhandlungen zur Rettung der Arbeitsplätze bereit. Das gilt auch für Verhandlungen für einen Sozialplan, der die Weiterbeschäftigung der Kolleginnen und Kollegen ermöglicht“, so Wertmüller.

Die Westermann Gruppe sei ein bedeutendes und großes Unternehmen in der Region. Sie sei durchaus in der Lage, die Kolleginnen und Kollegen, die zum Teil seit Jahren für das Unternehmen arbeiten, weiter zu beschäftigen, so Wertmüller weiter.


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