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Braunschweig: Hinter Aegidien bekommt ein neues Dach



Braunschweig

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Tonnenschwere Last fährt durch die Stadt: Hinter Aegidien bekam neues Dach

In Zukunft sollen in dem Gebäude wechselnde Sonderausstellungen sowie eine neue Ausstellung zum jüdischen Leben in der Region zu sehen sein.

von Julia Fricke und Jan Fischer


Der Kran hob die schweren Dachteile auf das Gebäude. Foto: Jan Fischer

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Braunschweig. Am heutigen Freitag hat der Ausstellungsort Hinter Aegidien des Braunschweigischen Landesmuseum ein neues Dach erhalten. Der Ort wird derzeit zur Herstellung des erforderlichen Brandschutzes in dem ursprünglich mittelalterlichen Gebäude saniert. Dabei ist auch eine Erneuerung der Dachkonstruktion zwischen den ehemaligen Klosterräumen und dem Paulinerchor erforderlich, wie die Landesmuseen berichteten. Sieben Fertigbauteile mit einem Gewicht von jeweils 3,5 Tonnen und einer Länge von 8,20 Metern wurden so auf das Gebäude gesetzt.



Eine vor Ort erstellte Massivdecke wäre mit einem wesentlich höheren Aufwand verbunden gewesen, weshalb sich das Architekturbüro Krekeler für den Einbau der Fertigteildecke entschieden hat. "Die Maßnahme nennt sich "Barrierefreie Erschließung des Landesmuseums Hinter Aegidien und Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen". Das heißt wir machen das Gebäude fit für die Zukunft, um den Besuchern und den Mitarbeitern Sicherheit zu bieten", erklärt Markus Loschinsky, leitender Architekt des Projekts gegenüber regionalHeute.de.

In Zukunft sollen in dem Gebäude wechselnde Sonderausstellungen sowie eine neue Ausstellung zum jüdischen Leben in der Region zu sehen sein. Die neu konzipierte Ausstellung zur jüdischen Geschichte und Kultur in Niedersachsen solle voraussichtlich am 8. Dezember starten, so Museumsdirektorin Dr. Heike Pöppelmann.


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