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Traditionsgaststätte präsentiert sich mit neuer Ansicht


Die Fassade von Funkes Bräustübl früher. Foto: Bernd Giere
Die Fassade von Funkes Bräustübl früher. Foto: Bernd Giere Foto: Bernd Giere

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14.07.2016


Helmstedt. Die Traditionsgaststätte Funkes Bräustübl in der Neumärker Straße 36 kennt jeder Helmstedter. Seit dem Sommer 2014 steht die Gaststätte nach einem kurzen Besitzerwechsel Anfang 2014 leer. Jetzt zeigt sich die denkmalgeschützte Fassade mit neuen Fenstern. „Die neuen Eigentümer möchten wieder etwas mehr Licht in die Räume bringen und auch mehr Einblicke zulassen“ erläutert dazu die städtische Denkmalpflegerin Doris Noll.

Auf der historischen Ansicht des Hauses aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts ist zu sehen, dass das Haus früher Klarglasscheiben hatte. „Bei umfassenden Umbauten zwischen den 1950er und 1970er Jahren wurden viele Veränderungen vorgenommen“, erklärt die Denkmalpflegerin. Die Haustür wurde versetzt, die Ziegel wurden weiß überputzt und die Buntglasscheiben wurden mit Bleiverglasung entsprechend dem damaligen Zeitgeschmack von einer gemütlichen Gaststätten- Atmosphäre eingebaut. Die angeblichen Ziegel auf dem historischen Foto stellen allerdings eine Täuschung dar. Dabei handelt es sich um eine aufgemalte Ziegelimitation, die so perfekt gemacht war, dass dies nur bei unmittelbarer Betrachtung sichtbar wurde.


So sieht die Fassade im Juli 2016 aus. Foto: Stadt Helmstedt


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