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Trauerbeflaggung: Salzgitter gedenkt Verstorbenen Corona-Patienten



Salzgitter

Trauerbeflaggung: Salzgitter gedenkt Verstorbenen Corona-Patienten

In Salzgitter sind bisher 62 Menschen an dem Virus gestorben.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Julia Seidel

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Salzgitter. Um den in der Pandemie Verstorbenen zu gedenken, richtet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am kommenden Sonntag, 18. April, eine zentrale Gedenkveranstaltung aus. Die Stadt Salzgitter unterstützt diese Gedenkveranstaltung mit einer Trauerbeflaggung. Dies teilt die Stadt Salzgitter in einer Pressemitteilung mit.



Seit Beginn der Corona-Pandemie im Winter/Frühjahr 2020 seien viele Menschen erkrankt oder gestorben. In Salzgitter habe es am 12. März 2020 den ersten bestätigten Covid-19-Erkrankungsfall gegeben. Rund ein Jahr später betrage die Gesamtzahl der Covid-19-Infektionen in Salzgitter knapp 4.000, 3.500 Personen würden nicht mehr als nicht mehr infektiös gelten. 62 Menschen seien bisher an oder mit dem Covid-19-Virus gestorben. Viele Verstorbene verbindet, dass sie sich durch die Einschränkungen in der Pandemie häufig nicht von ihren Familien und Freunden verabschieden konnten. Auch für Hinterbliebene sei es schwer, angemessen zu trauern. Die Pandemie hinterlasse tiefe Spuren im Leben vieler Menschen.

Um der in der Pandemie Verstorbenen zu gedenken und Anteil an dem Schicksal der Familienangehörigen zu nehmen, richtet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 18. April eine zentrale Gedenkveranstaltung aus und habe dazu aufgerufen, dass in möglichst vielen Städten und Gemeinden – entsprechend der vor Ort geltenden Regelungen – eine Möglichkeit geschaffen werde, diese Anteilnahme zu zeigen.


Flaggen auf Halbmast


Die Stadt Salzgitter beteilige sich an dieser Gedenkveranstaltung mit einer Trauerbeflaggung. Vor dem Rathaus in Lebenstedt, vor dem Kleinen Rathaus in Salzgitter-Bad und vor den Schulen werden die Flaggen auf Halbmast gehisst. „Wir gedenken der Verstorbenen und sind in Gedanken bei ihren Angehörigen, um ihnen in dieser schmerzhaften Zeit beizustehen“, sagt Oberbürgermeister Frank Klingebiel, „Ein wertvolles Zeichen der Solidarität in Zeiten der Trauer und des Abschiednehmens - besonders in dieser Zeit, in der sich viele alleingelassen fühlen.“




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