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Trickbetrüger in Braunschweig lassen nicht locker



Braunschweig

Trickbetrüger in Braunschweig lassen nicht locker


Symbolfoto: Nick Wenkel
Symbolfoto: Nick Wenkel Foto: Archiv

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Braunschweig. Seit Freitag kam es in Braunschweig wieder zu mehreren Fällen von Trickbetrug. Am Telefon gab sich unter anderem ein Mann als Microsoft Mitarbeiter aus.



Am Samstag meldete sich eine Geschädigte, die nach Anruf eines angeblichen Microsoft Mitarbeiters, diesem Fernzugang zu ihrem Computer gestattet hatte. Angeblich hätte ihr PC Warnmeldungen an Microsoft abgesandt und es wäre ihre Lizenz abgelaufen, so der Anrufer. Nach Veränderungen an ihrem Computer war dieser späterhin nicht mehr nutzbar. Einer Aufforderung des vermeitlichen Mitarbeiters, 200 oder300 Euro für einen neuen "Microsoft-Key" zum weiteren Betrieb des Computers käuflich zu erwerben, kam die Hinweisgeberin nicht nach.

Eine angeblich weibliche Verwandte rief am Freitag, gegen Mittag, bei einer 66jährigen Braunschweigerin an. Noch bevor diese ihr Anliegen hinsichtlich ihrer finanziellen Wünsche konkretisieren konnte, erkannte die Angerufene das mutmaßliche Trickgebaren und beendete das Telefongespräch.

Kurze Zeit zuvor hatte ein vorgeblicher Enkel eine 80jährige Braunschweigerin angerufen und um 30.000 Euro für eine Rechtsanwaltsangelegenheit gebeten. Der Schwindel flog aber auf, weil die Angerufene sich sicher war, daß ihre Enkel so ein Anliegen nicht und schon gar nicht per Telefon an sie herantragen würden. Das Telefonat wurde deshalb von ihr beendet.


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