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Trickdiebstahl: Mann dringt in Wohnung von 84-Jähriger ein



Salzgitter

Trickdiebstahl: Mann dringt in Wohnung von 84-Jähriger ein


Symbolfoto: Alexander Panknin
Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Salzgitter-Bad. Am gestrigen Mittwoch, gegen 9.30 Uhr, wurde eine 84-jährige Frau Opfer eines Trickbetruges durch einen Mann. Er stahl Schmuck und Geld.



Der Täter erschien bei der Frau an der Haustür ihres Hauses am Heckenrosenweg. Ergab sich als Antiquitätenhändler aus. Obwohl die Seniorin ihm erklärte nichts verkaufen zu wollen, drängte er sich ins Haus.

Wie die Polizei mitteilte, hielt sich der Unbekannte kurze Zeit im Haus auf und gab vor einige Dinge kaufen zu wollen. Er wollte sich später noch einmal bei ihr melden, damit sie in aller Ruhe entscheiden könne. Er verließ das Haus in unbekannte Richtung.


DieNachbarin der Geschädigten bemerkte den Mann auf ihrem Grundstück und erkundigte sich bei ihr ob alles in Ordnung sei. Da der Unbekannte das Grundstück fluchtartig verlassen hatte. Die Seniorin stellte dann fest, dass Schmuck fehlte.

Der Mann habe akzentfrei hochdeutsch gesprochen und sei etwa 170 Zentimeter groß und zwischen 40 und 45 Jahre alt gewsen. Bekleidet war er mit einer blauen Jeans und einer grauen Jacke.

Am Vortag war in der Straße ein Mercedes-Cabrio mit einem schwarzen Faltdach aufgefallen. Der Mercedes kam aus Worms und hatte ein "WO" Kennzeichen. In dem Mercedes saßen zwei Männer mit südländischen Aussahen. Sie fragten ebenfalls in akzentfreiem Deutsch eine Frau nach Schmuck, Kleidung und alten Möbeln aus. Es ist nicht auszuschließen, dass sie die Gegend ausbaldowert haben.

"Seien sie wachsam"


Die Polizei warnt noch einmal eindringlich fremde Personen ins Haus zu lassen. Egal ob Handwerker ihre Arbeit anbieten, Antiquitätenhändler, Wasserwerker oder Stromableser: "Seien sie wachsam. Die Tätersind sehr einfallsreich, um in ihre Wohnung zu gelangen und dann in einem unbeobachteten Moment Schmuck und Geld zu entwenden. Lassen sie sich den Firmen- oder Dienstausweis zeigen. Im Zweifelsfall rufen sie die Polizei."


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