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Trinity-Werk: VW sucht auch in Königslutter



Trinity-Werk: VW sucht auch in Königslutter

In den Gesprächen geht es um eine Fläche in der östlichen Gemarkung der Stadt Königslutter am Elm, die sich insbesondere auch durch eine unmittelbare Bahnanbindung auszeichne.

Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: Pixabay

Helmstedt. Die Volkswagen AG ist bei der Suche nach einem bestmöglichen Standort für das zukünftige Trinity-Werk auch auf den Landkreis Helmstedt zugegangen. In den Gesprächen geht es um eine Fläche in der östlichen Gemarkung der Stadt Königslutter am Elm, die sich insbesondere auch durch eine unmittelbare Bahnanbindung auszeichne. Das berichtet die Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH in einer Pressemitteilung. In Absprache mit den Grundeigentümern finden dort gegenwärtig Bodenuntersuchungen statt, um verlässliche Daten für den konzerninternen Entscheidungsprozess zu gewinnen. Gleichzeitig prüfe VW auch weitere potenzielle Standorte außerhalb des Landkreises Helmstedt.



Für Landrat Gerhard Radeck wäre die Ansiedlung eines Automobilwerks willkommen: "Es geht um eine große Zahl hochqualifizierter Arbeitsplätze und mit dem Trinity um ein Produkt, das einen Quantensprung in der Automobiltechnologie bedeutet. Für den strukturschwachen Landkreis Helmstedt wäre es eine große Chance, wenn ab 2026 das zweifellos nachhaltigste und umweltfreundlichste VW-Elektrofahrzeug hier produziert würde. Die ganze Region lebt von Volkswagen. Gemeinsam müssen wir sicherstellen, dass dies auch zukünftig so bleibt.“

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Die fachliche Koordination der erforderlichen Gespräche und Abstimmungsprozesse erfolge über die Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH. Bürgermeister Alexander Hoppe habe sich von Anfang an in die Gespräche eingebracht, um die Interessen seiner Stadt nachdrücklich zu vertreten. Auch seiner Ansicht nach wäre eine solche Industrieansiedlung für die Stadt und die Region mit großen Chancen und Vorteilen
verbunden: "Nicht ohne Grund ist die Region bemüht, der Volkswagen AG für dieses Investitionsvorhaben einen optimalen Standort anzubieten.“

Samtgemeindebürgermeister Andreas Kühne: "Wir sind davon überzeugt, dass wir von der wirtschaftlichen Strahlkraft des Unternehmens stark profitieren könnten und stehen bereit, sofern Volkswagen oder andere Betriebe auch die Samtgemeinde als Standort in Erwägung zöge.“


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