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Trotz leicht sinkender Arbeitslosenzahlen: Lockdown macht sich bemerkbar



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Trotz leicht sinkender Arbeitslosenzahlen: Lockdown macht sich bemerkbar

Die Zahlen für Kurzarbeit sind weit über dem Vorjahresniveau.

von Julia Fricke


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Region. Die Zahl der Arbeitslosen ist im November im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken, wie die Agenturen für Arbeit mitteilen. Dennoch würden sich auch die Auswirkungen des erneuten abgeschwächten Lockdowns bereits auf dem Stellenmarkt bemerkbar machen. Auch das Instument der Kurzarbeit ist nach wie vor stark gefragt.



So sei die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar um 742 auf 20.578 gesunken. In den Anzeigen zur Kurzarbeit zeige sich der Lockdown bereits. Die Anzeigen seien bis zum 25. November erfasst worden. Im Oktober wären 84 Anzeigen zur Kurzarbeit mit 979 Personen gezählt - im November bereits 428 Anzeigen für 3.695 Personen. In der Stadt Braunschweig hätten von März bis Mai tatsächlich 5.062 Betriebe für insgesamt 60.540 Kurzarbeitende konjunkturelles Kurzarbeitergeld erhalten. In der Stadt Salzgitter seien es in diesem Zeitraum 1.363 Betriebe für insgesamt 37.026 Kurzarbeiter gewesen. 1.321 Betriebe für insgesamt 8.396 Kurzarbeiter waren es im Landkreis Wolfenbüttel. Und im Landkreis Goslar hätten von März bis Mai tatsächlich 2.844 Betriebe für insgesamt 19.061 Kurzarbeitende konjunkturelles Kurzarbeitergeld erhalten.

Im Agenturbezirk Hildesheim wurden im November 13.317 Personen arbeitslos gemeldet. Das seien 397 (2,9 Prozent) weniger als im Oktober und 2.262 (20,5 Prozent) mehr, als vor einem Jahr. Gegenüber dem Vormonat sei die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozent auf 6 Prozent gesunken. Im November 2019 habe sie bei 5 Prozent gelegen. 3.984 Unternehmen hätten hier Kurzarbeit angezeigt. Im Vorjahr seien es 76 gewesen. Die Anzahl der Beschäftigten, welche voraussichtlich von einem Arbeitsausfall betroffen sein können, liegt bei maximal 46.602 Personen. Im Vorjahr seien es 1.378 Personen gewesen. Für den Landkreis Peine lagen 1.115 Anzeigen (Vorjahr 28) von Unternehmen mit maximal 13.001 Beschäftigten (Vorjahr 633) vor.

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Helmstedt sei im November ebenfalls um 397 Personen (3,5 Prozent) auf 10.850 Personen gesunken. Dies seien jedoch immer noch 1.730 Personen oder 19 Prozent mehr als im November 2019. Die Arbeitslosenquote liege bei 5,1 Prozent und damit ebenfalls 0,8 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Im Zeitraum von März bis Oktober wurden im Bezirk der Agentur für Arbeit Helmstedt, zu dem auch Wolfsburg und Gifhorn gehören insgesamt 3.393 geprüfte Anzeigen für insgesamt 89.298 Personen gezählt. Dazu würden die vorläufigen Zahlen für den November (Stichtag 25. November) kommen. Hier wurden 189 Anzeigen für 1,487 Personen aufgenommen. Allein in Wolfsburg wurden für März bis Oktober insgesamt 1.362 geprüfte Anzeigen für insgesamt 66.753 Personen gezählt. Bis zum Stichtag im November sind in diesem Monat 83 Anzeigen für 784 Personen hinzugekommen. In Gifhorn waren es in diesem Zeitraum 1.362 geprüfte Anzeigen für insgesamt 14.578 Personen. Bis zum Stichtag im November seien dort 67 Anzeigen für 467 Personen hinzugekommen. 669 geprüfte Anzeigen für insgesamt 7.967 Personen seien es von März bis Oktober in Helmstedt gewesen. Die vorläufigen Zahlen für den November (Stichtag 25. November) würden 39 Anzeigen für 236 Personen zählen.


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