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Gifhorn: Über 700 Menschen bei Montagsspaziergang



Über 700 Menschen bei Montagsspaziergang - 30 Ordnungswidrigkeiten geahndet

Am Autokorso nahmen nur sieben Fahrzeuge teil. Für "Solidarisches Verhalten in der Corona-Pandemie" demonstrierten etwa 100 Personen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Anke Donner

Gifhorn. Am heutigen Montagabend fanden im Stadtgebiet von Gifhorn sechs Versammlungen rund um das Thema Corona statt. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet lag die Teilnehmerzahl bei einigen Kundgebungen im einstelligen Bereich. Bei der größten Veranstaltung waren es aber über 700. Hier wurden 30 Ordnungswidrigkeiten geahndet und ein Strafverfahren eingeleitet.



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Unter dem Motto "Grundgesetz beschützen - Alle Beschränkungen sofort beenden" versammelten sich zwischen 18:10 und 18:30 Uhr auf dem Schillerplatz und auf dem Schützenplatz je vier Personen. Ebenfalls auf dem Schillerplatz nahmen im Zeitraum von 17:30 bis 18:45 Uhr sechs Personen an einer Versammlung mit dem Motto "Solidarisches Verhalten in der Corona-Pandemie" teil. Unter demselben Motto versammelten sich zwischen 19:30 und 20:20 Uhr etwa 100 Personen auf dem Marktplatz. Bei keiner dieser Versammlungen kam es zu nennenswerten Vorkommnissen.

Autokorso mit sieben Fahrzeugen



Durch weite Teile des Stadtgebietes verlief zwischen 19 und 20:30 Uhr ein Autokorso unter dem Motto "Autocorso für die Freiheit". Diesem schlossen sich sieben Fahrzeuge an. Zu nennenswerten Vorkommnissen kam es dabei nicht.

Verdacht auf gefälschten Impfpass


Einer Versammlung mit dem Motto "Transparenter Politischer Dialog" schlossen sich in der Spitze 720 Teilnehmende an. Nach der Anfangskundgebung auf dem Schützenplatz erfolgte der Aufzug über mehrere Straßen im Stadtgebiet, unter anderem über die Braunschweiger Straße. Nach einer Abschlusskundgebung auf dem Schützenplatz endete die Versammlung gegen 20:45 Uhr. Im Verlauf des polizeilichen Einsatzes wurden über 30 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung und ein Strafverfahren wegen des Anfangsverdachts des Gebrauchs eines unrichtigen Gesundheitszeugnisses eingeleitet.


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