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Über 8 Millionen Euro Investitionszuschüsse im Landkreis Goslar


Reinhard Hartung (Geschäftsführer der Sternenfrucht Produktions GmbH & Co. KG) präsentiert stolz die Abfüllanlage im Sternenfrucht-Neubau in Liebenburg. Foto: WiReGO
Reinhard Hartung (Geschäftsführer der Sternenfrucht Produktions GmbH & Co. KG) präsentiert stolz die Abfüllanlage im Sternenfrucht-Neubau in Liebenburg. Foto: WiReGO Foto: WiReGO

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03.03.2017

Goslar. Im Jahr 2016 wurden im Rahmen der GRW-Förderung insgesamt 13 Fälle im Landkreis Goslar mit einem Zuschussvolumen von über 8 Millionen Euro bewilligt, so berichtete es die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Goslar GmbH & Co. KG (WiReGo).


Perspektivisch werden mit diesen Maßnahmen 216 Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen. „Die GRW-Förderung hat sich zu einem Zukunftsmotor für die Region entwickelt“, bestätigt WiReGo-Geschäftsführer Dr. Jörg Aßmann. Tim Nieländer und Reinhard Schwarzer vom WiReGo-Team sind die Ansprechpartner für die GRW-Förderung. Seit 2016 sind bisher 54 Fälle in ihrer Betreuung. Gefördert werden Zuschüsse für Investitionskosten mit einem Anteil von 17,5 bis 25 Prozent, in Ausnahmefällen auch bis zu 30 Prozent. Ob Neubau, Erweiterung, neue Maschinen oder Büros – die Fördermöglichkeiten sind vielfältig und branchenunabhängig. Die Betreuung durch die WiReGo ist eine kostenlose Dienstleistung für Unternehmen, Existenzgründungen oder Ansiedlungen im Landkreis Goslar. „Niemand muss sich vor dem bürokratischen Aufwand einer Förderung scheuen“, ermutigt Tim Nieländer. „Wir betreuen die Unternehmen im Landkreis intensiv und unterstützen förderfähige Vorhaben mit unserem Know-how.“

Erfolgreich betreute Projekte zeigen das Spektrum der GRW-Förderung. So wurde mit der Neuansiedlung der Sternenfrucht GmbH in Liebenburg ein zukunftsorientiertes Millionenprojekt gefördert. Geschaffen wurden alleine hier mindestens 10 Vollzeitstellen. Ein kleineres Beispiel ist die Gründung des Spirituosen-Online-Shops „Gute Freunde“ von Sven Gust. Eine kreative Idee und viel Engagement führen zum Erfolg. Aus dem Tourismusbereich wurden unter anderem Investitionen in Hahnenklee (Hotel Waldrausch) und Goslar (Hotel zur Münze) bezuschusst. Ein Bewilligungsbescheid kann stets auch als Bestätigung der Zukunftsfähigkeit von unternehmerischen Vorhaben gesehen werden.

Die Schaffung von mindestens einem Arbeitsplatz ist Voraussetzung für die Förderfähigkeit


Die WiReGo sieht im steigenden Investitionsvolumen ein klares Zeichen für einen Aufschwung in der Region. Wurden im Zeitraum von 2010 bis 2015 rund 2 Millionen Euro Zuschüsse pro Jahr bewilligt, so hat sich diese Zahl im vergangenen Jahr vervierfacht. „Dieser enorme Anstieg und die positiven Bescheide seitens der Landesregierung attestieren auch der WiReGo einen guten Job“, lobt Landrat Brych, Aufsichtsratsvorsitzender bei der WiReGo, die Arbeit der Gesellschaft. Dass dieser Erfolg mit viel Arbeit verbunden ist, betont Dr. Aßmann: „Jeder Arbeitsplatz, den wir damit erhalten oder neu schaffen können, jede Investition in unsere Wirtschaftsregion rechtfertigt den enormen Personal- und Zeitaufwand, der mit unserer Beratungsleistung einhergeht.“

Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) werden gewerbliche Investitionen oder Investitionen in die wirtschaftsnahe Infrastruktur, wie Verkehrsanbindungen oder Telekommunikation, gefördert. Die Mindesthöhe der Investitionen liegt bei 50.000 Euro (Gewerbe) und 150.000 Euro (Hotellerie). Grundsätzlich ist die Schaffung von mindestens einem Arbeitsplatz Voraussetzung für die Förderfähigkeit.


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