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Umbau der Intensivstation am Helios Klinikum beendet



Salzgitter

Umbau der Intensivstation am Helios Klinikum beendet


Die Station verfügt über viel Platz für die Versorgung intensivmedizinischen Patienten. Die Technik und auch der bauliche Teil sind auf dem modernsten Stand.  
Foto: Helios Klinikum Salzgitter, Thomas Oberländer
Die Station verfügt über viel Platz für die Versorgung intensivmedizinischen Patienten. Die Technik und auch der bauliche Teil sind auf dem modernsten Stand. Foto: Helios Klinikum Salzgitter, Thomas Oberländer Foto: privat

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Salzgitter. Nach nur knapp zwei Monaten Umbauzeit ist es vollbracht – die neue Intensivstation am Helios Klinikum Salzgitter ist fertig. Geschaffen wurden aus den ehemaligen Zweibettzimmern ausschließlich Einzelzimmer, ausgestattet mit der modernsten Technik. Das teilt die Helios Klinikum Salzgitter GmbH mit.



Zehn Intensivpatienten können jetzt in jeweils 30 Quadratmeter großen und hellen Räumen untergebracht werden. „Wir haben ein detailliertes Konzept für eine zeitgemäße Intensivstation erarbeitet und freuen uns, unseren Patienten eine moderne, funktionale und zugleich freundliche Unterbringung zu ermöglichen“, so Klinikgeschäftsführerin Dr. Alice Börgel.

Im vergangenen Jahr wurden auf der Intensivstation am Helios Klinikum Salzgitter etwa 2.650 Patienten behandelt. Darunter sowohl schwer erkrankte und schwerverletzte Menschen als auch solche, die nach einer Operation eine besondere Überwachung benötigen.

Hochmoderne Technik


„Unsere Station verfügt über viel Platz für die Versorgung unserer intensivmedizinischen Patienten. Die Technik und auch der bauliche Teil sind auf dem modernsten Stand“, erläutert Dr. Sebastian Casu, Chefarzt der Klinik für Intensiv- und Notfallmedizin am Helios Klinikum Salzgitter. Die vorhandenen 360 Grad schwenkbaren und an der Decke befestigten Versorgungsstationen können nun noch besser genutzt werden. Sie verfügen über eine Vielzahl von Steckdosen für die intensivmedizinischen Geräte, beispielsweise zur Überwachung der Herzfunktion oder der Beatmung, hinzukommen Leitungen für Sauerstoff, Druckluft und Wasser. Das bedeutet, dass sich weniger störende Geräte im Raum befinden. „Durch den zusätzlichen Platzgewinn, bedingt durch die Unterbringung in Einzelzimmern, können wir Patienten im Bett nun noch viel besser von jeder Seite erreichen. Das ist wirklich optimal“, betont der Intensivmediziner. „Ein besonderes Anliegen ist mir eine frühe Mobilisierung der Patienten. Dies ist durch das größere Platzangebot jetzt direkt im Zimmer in Bettnähe möglich.“

Heller, größer, freundlicher und privater


Neben der höchsten technischen Ausstattung wurde in den neuen Einzelzimmern auch besonderer Wert auf eine freundliche Atmosphäre gelegt. „Ein helles Farbkonzept, dazu ausgesuchte Bilder an den Wänden. Das Motto ,Wie am Meer‘ soll eine beruhigende Stimmung erzeugen und unseren Patienten etwas Wärme vermitteln“, erklärt Stationsleitung Ariane Bessai-Mendau. „Unsere Intensivpatienten benötigen zur Genesung viel Ruhe und ausreichend Schlaf, hier bringen die Einzelzimmer ganz klare Vorteile. Das Verhalten des Bettnachbarn und auch der empfangene Besuch sind keine Störfaktoren mehr. Außerdem können wir die Privatsphäre unserer Intensivpatienten in Einzelzimmern viel besser wahren als in Zweibettzimmern.“ Sofern es ihr Zustand erlaubt, können Intensivpatienten künftig im Zimmer auch ungestört fernsehen. Dazu wurden neue Flachbildschirme installiert.

„Die Modernisierung ist vor allem eine Investition in die bestmögliche medizinische Behandlung unserer Patientinnen und Patienten. Dazu gehört neben modernster Technik auch ein gewisses Maß an Atmosphäre, sofern wir das auf der Intensivstation ermöglichen können. Das haben wir mit dem Umbau geschafft“, erläutert Chefarzt Dr. Casu.


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