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Umsetzung der Klimaschutzziele: Gifhorn wird mit 585.000 Euro gefördert



Umsetzung der Klimaschutzziele: Gifhorn wird mit 585.000 Euro gefördert

Unter anderem soll auch der Kirchgarten der St. Nicolai-Kirche umgestaltet werden.

Auch der Kirchgarten der St.Nicolai Kirche soll umgestaltet werden. Archivbild.
Auch der Kirchgarten der St.Nicolai Kirche soll umgestaltet werden. Archivbild. Foto: Sandra Zecchino

Gifhorn. Am heutigen Mittwoch kam die Bestätigung: Die Stadt Gifhorn kann sich über eine Förderung von 585.000 Euro durch den Bund freuen. Das Förderprogramm soll Modellprojekte zur Klimaanpassung in urbanen Räumen voranbringen. Für die Umsetzung der Klimaschutzziele der Bundesregierung Bedarf es konkreter Beiträge aus allen Bereichen. Mit diesem Programm wird die Stadtentwicklung in den Fokus genommen. Es setzt somit da an, wo städtebauliche und ökologische Herausforderungen aufeinandertreffen. Die Stadt Gifhorn hatte sich im Frühjahr zusammen mit der St. Nicolai-Gemeinde für die Förderung beworben, wie es in einer Pressemitteilung aus dem Wahlkreisbüro von Ingrid Pahlmann heißt.



„Es fließen 585.000 Euro nach Gifhorn, das freut mich ganz besonders. Ich habe mich für das Projekt stark gemacht, verbinden wir doch auf diese Weise die Stadt besser mit dem Schlosssee. Durch die geplanten Veränderungen erhöhen wir den Nutzen der Grünflächen zur Wasserspeicherung und machen einen Teil der Stadt attraktiver für Bienen und Insekten. Die geplante Renaturierung der Mühlenaller soll insbesondere Kindern und Jugendlichen die ökologische Wertigkeit von Fließgewässern näherbringen“, freut sich Ingrid Pahlmann auf die geplanten Arbeiten. Weiter führt sie aus: „Darüber hinaus steigern wir die Attraktivität der Stadt. Wir verbinden den Nutzen für die Umwelt mit dem Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger.“ Teil des Projektes werde auch die Umgestaltung des Kirchgartens an der St. Nicolai-Kirche sein. Dort würden, neben der gestalterischen Aufwertung des grünen Platzes, Möglichkeiten zur Aufladung von E-Bikes und zur sicheren Unterbringung von Fahrrad-Akkus installiert. „Ein Beitrag, von dem auch der Wochenmarkt und die Geschäfte in der Innenstadt profitieren können“, wie Pahlmann abschließend aufzeigt.


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