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Umsonst und draußen: Braunschweiger Sommerkino ist zurück



Umsonst und draußen: Braunschweiger Sommerkino ist zurück

Die Veranstaltungsreihe im Garten des Kunstvereins startet am 6. August mit dem Film "Thelma and Louise".

Das Sommerkino ist zurück. Archivbild
Das Sommerkino ist zurück. Archivbild Foto: Sommerkino Braunschweig e.V.

Braunschweig. Nachdem das Sommerkino 2020 aufgrund der Corona-Lage nicht stattfinden konnte, freut sich das Vereins-Team dieses Jahr um so mehr auf die Wiedereröffnung. Das Freiluftkino startet am Freitag, 6. August, mit dem Roadmovie „Thelma and Louise“ (1991) in seine  9. Runde. „Endlich können wir den lokalen Filmfreunden wieder starke Filmklassiker auf großer Leinwand im Garten des Kunstvereins zeigen“, erklären die Vereins-Vorstände Louisa Larsen und Duc Hai Le in einer Pressemitteilung.


 
Den Startschuss machen – im wahrsten Sinne des Wortes - „Thelma und Louise“ (Freitag, 6. August). Das Roadmovie bekam einen Oscar für das beste Drehbuch: Zwei Freundinnen planen dem Alltagsleben an einem Wochenende zu entfliehen. Doch eine ungünstige Situation versetzt die beiden in eine Schieflage, der sie nicht mehr entkommen können. Neben den beiden Hauptdarstellerinnen Susan Sarandon und Geena Davis, ist auch ein sehr junger Brad Pitt zu sehen.
 
Gefolgt wird das Emanzipations-Drama von einem Thriller aus den späten 50er Jahren: In Hitchcock´s „North by Northwest“ (Donnerstag, 12. August) versucht Roger O. Thornhill den Fängen einer kriminellen Bande zu entkommen, die durch eine Verwechslung auf ihn aufmerksam geworden ist.


 
Die Woche darauf wird der satirische Trümmerfilm „Berliner Ballade“ (Donnerstag, 19. August) gezeigt, in dem „Otto Normalverbraucher“, gespielt von Gert Fröbe, nach dem Krieg versucht in seiner Heimatstadt wieder Fuß zu fassen. Trotz Bürokratie und widriger Arbeitsumstände schafft er es sich ein neues Leben aufzubauen.

Wunschfilm zum Abschluss



Zu guter Letzt stellt das Sommerkino sein Publikum für die letzte Filmvorstellung wieder vor die „Wunschfilm-Wahl“. An den ersten beiden Terminen können alle Besucher einen von drei Top-Klassikern wählen, der dann am 27. August vorgeführt wird.

Bis zum Einsetzen der Dämmerung und somit auch dem Filmstart begleiten die beiden Braunschweiger Bands „Stiffler´s Dad“ (am 6. August) und „Wir sind Zelten“ (am 27. August) und die Gäste musikalisch. Getränke wie Wein, Bier und nicht-alkoholische Getränke können beim Sommerkino erworben werden. Für das leibliche Wohl sorgt das Streetfood Restaurant aus der Friedrich-Wilhelm-Straße “Alex und Casi´s Knast“. Das Mitbringen von eigenem Essen und Getränken ist ebenfalls willkommen.   

Verhaltensregeln und Anmeldung


Dieses Jahr gehören auch besondere Hygienemaßnahmen zum Programm: Insgesamt werden statt der üblichen 500 Gäste nur 200 Gäste eingelassen. Die Anmeldung erfolgt online über ein Online-Ticketsystem. Die Links zu den einzelnen Veranstaltungen werden je zwei Wochen vor Veranstaltungsdatum über die Webseite und via Social Media veröffentlicht.
 
Am Veranstaltungsabend werden den Gästen Bereiche auf dem Gelände zugeteilt, maximal fünf Gäste erlaubt der Veranstalter in einem Bereich. Für den Einlass gelten die „GGG-Regeln“ (vollständig geimpft, nachweislich genesen oder getestet). Die Gäste werden gebeten auf dem gesamten Gelände eine medizinische Maske zu tragen. Innerhalb des zugewiesenen Bereichs kann diese aber abgesetzt werden. Weitere aktuelle Informationen sind auf der Website www.sommerkino-braunschweig.de und auf Facebook unter facebook.com/sommerkino.braunschweig oder Instagram @sommerkinobraunschweig zu finden.

Veranstaltung ist kostenfrei


Das Sommerkino ist wie die Jahre zuvor für alle kostenfrei. Dies ist insbesondere den Sponsoren, der Stiftung Braunschweiger Land, der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, die Braunschweigische Sparkassenstiftung sowie allen weiteren Förderern zu verdanken. Ein besonderer Dank gilt dem Kunstverein Braunschweig für die jahrelange Zusammenarbeit.

Das „Sommerkino Braunschweig“ ist 2012 als ein Projekt von Studierenden der Medienwissenschaften der HBK Braunschweig entstanden. Aufgrund des positiven Feedbacks und der hohen Nachfrage wurde im darauffolgenden Jahr der Verein gegründet. Seitdem organisieren jährlich ehrenamtliche Mitglieder die Veranstaltungsreihe, um Kultfilme und Klassiker wieder auf die Leinwand zu bringen und Braunschweiger Filmliebhabern eine Alternative zum klassischen Saalkino zu bieten.


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