Goslar

Umweltverbände warnen vor Präzedenzfall beim alten Goslar Forsthaus Ammental

Sinnvoller sei laut Umweltverbände die weitere Nutzung des Gebäudes durch die Stadt oder in Regie der Stadt oder ein Rückbau. Denn wenn die sogenannte Privilegierung wegfällt, dann sei der Rückbau zu fordern.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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07.01.2021

Goslar. Die beiden großen Umweltverbände des Landkreises Goslar, der NABU und der BUND, warnen aus gegebenem Anlass vor dem Verkauf des Forsthauses Ammental der Stadtforst Goslar an einen Privaten. Solche Überlegungen würde es bei der Stadt Goslar geben, berichten die Umweltverbände und machen deutlich, dass Erfahrungen mit solchen Immobilien in der freien Natur außerhalb von Bebauungsplänen zeigen würden, dass die Verkäufe zumeist mit Folgeproblemen und auch Kosten verbunden seien, die man zunächst nicht bedenkt.



"Ver- und Entsorgung, Verkehrssicherung, Nutzungskonflikte mit den forstwirtschaftlichen Arbeiten der Stadtforst, Schneeräumung im Winter, Streusalzausbringung und vieles mehr sind hier zu nennen. Zudem seien solche Gebäude sogenannten „privilegierte Gebäude im Außenbereich, die nach Aufgabe ihrer privilegierten Nutzung grundsätzlich wieder zurückzubauen", so Wolfgang Moldehn vom NABU und Dr. Friedhart Knolle vom BUND. Hier dürfe kein Präzedenzfall geschaffen werden, mit zweierlei Maß dürfe nicht gemessen werden, so die beiden Vorsitzenden.


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