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Untersuchung: Winterkorn bestreitet früheres Mitwissen

von Magdalena Sydow


Winterkorn muss sich seit heute einem Untersuchungsausschuss in Berlin stellen. Foto: Volkswagen
Winterkorn muss sich seit heute einem Untersuchungsausschuss in Berlin stellen. Foto: Volkswagen Foto: Volkswagen

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19.01.2017

Berlin/Wolfsburg. Seit heute muss sich der frühere VW-Chef Martin Winterkorn vor einem Untersuchungsausschuss in Berlin verantworten. Dort soll er nun bestritten haben vor September 2015 über die Abgasmanipulationen informiert gewesen zu sein.



Laut einem Bericht der Tageszeitung "Handelsblatt", habe Winterkorn seine tiefe Bestürzung darüber zum Ausdruck gebracht, dass die VW Kunden durch die Diesel-Manipulationen enttäuscht worden seien. Weiter heißt es, auch Winterkorn sei weiterhin auf der Suche nach Antworten.

Außerdem beziehe er Stellung zu den Vorwürfen schon weit früher als im September 2015 über die Vorfälle informiert gewesen zu sein. Er habe, so das "Handelsblatt", ebenfalls keine Erklärung dafür, nicht früher von den Manipulationen erfahren zu haben. Winterkorn halte weiterhin an seiner Position fest. Zu laufenden Ermittlungen wolle er sich nicht äußern. Medienberichten zufolge, soll der Ex-VW Chef bereits wesentlich früher von den Machenschaften gewusst haben.

Die Geschehnisse täten Winterkorn, so der Bericht, leid und er hätte durch seinen Rücktritt Ende September 2015 die Verantwortung übernommen. Winterkorn hoffe nun auf eine lückenlose Aufklärung.


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