US-Börsen legen zu - Google erfüllt KI-Erwartungen

Die US-Börsen haben am Dienstag zugelegt.

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Wallstreet in New York
Wallstreet in New York | Foto: via dts Nachrichtenagentur

New York. Die US-Börsen haben am Dienstag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 39.558 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.


Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.245 Punkten 0,5 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 18.321 Punkten 0,7 Prozent im Plus.

Die US-Erzeugerpreise sind im April stärker gestiegen als erwartet, wie am Dienstag veröffentlichte Zahlen zeigen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen sie um 0,5 Prozent, verglichen mit dem Vorjahresmonat sind es 2,2 Prozent. Für Mittwoch werden die Verbraucherpreisdaten erwartet. Anleger erhoffen sich daraus Hinweise auf das künftige Vorgehen der US-Zentralbank Federal Reserve im Kampf gegen die Inflation. Fed-Chef Jerome Powell mahnte derweil bei einer Veranstaltung zur Geduld und schloss erneute Leitzinserhöhungen aus.

Deutliche Zugewinne hatten die Aktien von Google-Mutter Alphabet zu verzeichnen. Auf der jährlichen Entwicklerkonferenz Google I/O hat das Technologieunternehmen seine aktuellen Pläne zum Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) vorgestellt. Beginnend mit den USA sollen KI-generierte Inhalte künftig noch vor den eigentlichen Suchergebnissen erscheinen. Auch die Suche per Video-Eingabe soll künftig möglich sein. In Google Fotos sollen Nutzer ihre Fotos etwa nach ihrem Auto-Kennzeichen durchsuchen können. Mit "Veo" wurde ein Mitbewerber zu OpenAIs Video-Generationssoftware "Sora" vorgestellt.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,0821 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9241 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 2.356 US-Dollar gezahlt (+0,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 70,01 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 82,42 US-Dollar, das waren 94 Cent oder 1,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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