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US-Richter: Vergleich zwischen VW/Bosch und Kunden erlaubt

von Bernd Dukiewitz


VWs Vergleich in den USA wird wohl endgültig zugestimmt. Symbolfoto: Magdalena Sydow
VWs Vergleich in den USA wird wohl endgültig zugestimmt. Symbolfoto: Magdalena Sydow Foto: Magdalena Sydow

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15.02.2017

Wolfsburg. Endlich mal gute Nachrichten für Volkswagen: Der zuständige US-Richter Charles Breyer hat die Vergleichsabkommen von VW und Bosch mit Kunden und Autohändlern in den USA vorläufig genehmigt.



Den endgültigen Beschluss will Breyer laut "Spiegel" am 11. Mai verkünden. Der Automobilhersteller kann sich nun darauf einstellen, dass er sich mit 1,22 Milliarden Dollar von Klagen der mehr als 80.000 Besitzer großer Dieselautos mit 3,0-Liter-Motoren freikaufen kann. Der Konzern muss die Autos umrüsten oder zurückkaufen. Diese waren manipuliert worden, so dass sie auf den Prüfständen geringere Stickoxidwerte ausstießen als im realen Fahrbetrieb. VWs Lieferant Bosch ist zugleich aus jetziger Sicht mit der ausgehandelten Zahlung von 327,5 Millionen Dollar an 554.000 Autobesitzer aus dem Schneider. Ohne den ausgehandelten Vergleich kämen auf VW Kosten in Höhe von bis zu rund vier Milliarden Dollar zu.


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