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VCD und ADFC führen Befragung am Harztorplatz durch



Wolfenbüttel

VCD und ADFC führen Befragung am Harztorplatz durch


Foto: Martin Zimmermann, VCD Wolfenbüttel
Foto: Martin Zimmermann, VCD Wolfenbüttel

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Wolfenbüttel. Die Kreisverbände des VCD und des ADFC hatten hier auf dem Harztorplatz am letzten Samstag Bürgerinnen und Bürgern Alternativen zur Nutzung dieses öffentlichen Platzes angeboten. Dieser Platz wird seit langer Zeit nur als Parkplatz für PKW genutzt.



"Toll, so habe ich den Harztorplatz noch gar nicht kennengelernt. Bisher standen hier immer nur Autos und ich konnte mich nur schwer durch die Autos durchschlängeln, wenn ich in die Kommißstraße wollte. Jetzt kann ich mir heute hier sogar mal Bücher ansehen, und Kaffee und Kuchen gibt es auch noch." Die Passantin war überrascht und erfreut. Innerhalb der Europäischen Mobitätswoche wurde in vielen Städten Europas am Wochenende der Aktionstag PARK(ing) Day durchgeführt. Parkplätze wurden kurzzeitig zu Flächen mit hoher Aufenthaltsqualität für Menschen umgewidmet. In Wolfenbüttel übersetzten die Initiatoren, ADFC und VCD, diesen Begriff frei mit "Leben statt Parken".

So war dort z.B. eine Bücherecke, Spiel-, Informationsstände und ein Flohmarkt aufgebaut. Diese Angebote kamen sehr gut an. Informationen und Mitmach-Aktionen zur Interkulturellen Woche wurden rege nachgefragt. "Mit dieser Aktion möchten wir eine Diskussion anstoßen, den Raum von Verkehrsflächen in der Innenstadt neu aufzuteilen. Diese Flächen sollen wieder mehr für den Menschen als lebenswerte Aufenthaltsräume angeboten werden - statt für den PKW-Verkehr." Erica Neumann vom ADFC und Martin Zimmermann vom VCD sind sich sicher, dass diese Aktion zu weiteren Diskussionen führen wird. "Ziel ist es , mehr Raum für Menschen in der Innenstadt zu gewinnen. Sie sollen sich ungehinderter bewegen können, Ruheoasen vor dem Lärm und grüne Inseln für eine gesündere Luft könnten geschaffen werden. Kinder sollen Spielmöglichkeiten finden, ältere und mobiltätseingeschränkte Menschen müssen sich sicher bewegen können. Und das Fahren mit dem Bus sollte günstiger werden. So hätte ich eine attraktive Alternative für das Auto - neben dem Rad natürlich."




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