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Velpke: Nur noch wenige Asylbewerber in der Samtgemeinde

von Alexander Panknin


Zurzeit werden 38 Asylbewerber untergerbacht. Symbolfoto: Jan Borner
Zurzeit werden 38 Asylbewerber untergerbacht. Symbolfoto: Jan Borner Foto: Jan Borner

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23.10.2017

Velpke. In der Samtgemeinde Velpke sind derzeit 133 Asylbewerber/Flüchtlinge untergebracht. Davon unterliegen nur 38 dem Asylbewerberleistungsgesetz und 95 sind mittlerweile anerkannt beziehungsweise geduldet.


Die anerkannten/geduldeten Asylbewerber beziehen Leistungen vom Jobcenter oder sind teilweise berufstätig, wie die Samtgemeinde Velpke in einer Vorlage mitteilt. Diese Personen sind grundsätzlich von der Samtgemeinde nicht mehr unterzubringen und müssten sich auf dem freien Wohnungsmarkt eine Wohnung suchen. Dabei werden sie allerdings weiterhin von ehrenamtlichen Helfern der Samtgemeinde betreut.

38 Asylbewerber


Gemäß dem Zuweisung-Schlüssel aus Januar 2017, der derzeit immer noch gültig ist, sind von der Samtgemeinde insgesamt 220 Personen unterzubringen. Die geduldeten und anerkannten Asylbewerber werden nicht auf die Quote angerechnet, sodass die Samtgemeinde (bei einem derzeitigen Stand von 38 Asylbewerbern) mit einer Zuweisung von 182 Personen rechnen muss - wenn dies auch in der derzeitige Lage kurzfristig nicht zu erwarten sei.

Aktueller Wohnraum


Für die Unterbringung hat die Samtgemeinde neben dem in ihrem Eigentum befindlichem Haus in Bahrdorf insgesamt noch fünfzehn weitere Häuser beziehungsweise Wohnungen angemietet. Derzeit gibt es einen absoluten Leerstand in vier Häusern beziehungsweise Wohnungen und vereinzelt leer stehende Zimmer in zwei Häusern.

Hierfür trägt ausschließlich die Samtgemeinde die anfallenden Kosten. Da nach wie vor mit einer Zuweisung von 182 Personen gerechnet werden muss, sollten aus heutiger Sicht die angemieteten Wohnräume bestehen bleiben, so dieGemeindeverwaltung. Zudem muss im Hinblick auf einen möglichen Familiennachzug damit gerechnet werden, dass in Kürze entsprechende Zuweisungen erfolgen.

Dieaktuellen Erkenntnissen sollennun auch in die Haushaltsplanung eingehen.


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