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Verdacht auf mögliche Fliegerbomben auf VW-Werksgelände

von Anke Donner


Auf dem VW-Gelände sollen sich drei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Symbolfoto: Robert Braumann
Auf dem VW-Gelände sollen sich drei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Symbolfoto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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29.06.2016




Wolfsburg. Wie die Stadt Wolfsburg am Mittwochmorgen mitteilte, besteht der Verdacht, dass sich auf dem VW-Werksgelände in Wolfsburg Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. 

Drei Verdachtspunkte auf mögliche Fundorte von Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg bestehen auf dem Gelände des Volkswagen Werkes Wolfsburg im Umfeld der Kreisstraße 114/Nordstraße. Heute Mittag sollen nach einem Pressekonferenz dazu konkrete Informationen bekanntgegeben werden. An dem Pressetermin sollen laut der Stadt Wolfsburg Michael Sothmann (Geschäftsbereichsleiter Bürgerdienste), sowie Vertreter von Volkswagen teilnehmen. Sobald unserer Redaktion weitere Informationen vorliegen, wird dieser Artikel aktualisiert.

Aktualisiert, 14.00 Uhr:


Wie die Stadt Wolfsburg mitteilte, gibt es inzwischen vier Verdachtspunkte auf Fliegerbombenfunde. Eine mögliche Entschärfung und Evakuierung soll für den 10. Juli vorbereitet werden. Vier Verdachtspunkte auf mögliche Fundorte von Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg bestehen auf dem Gelände des Volkswagen Werkes Wolfsburg. Drei im Umfeld der Kreisstraße 114/Nordstraße, die derzeit saniert wird und ein weiterer Verdachtspunkt im Bereich der Halle 12. Darauf deuten die Ergebnisse von Sondierungsarbeiten hin, die im Zuge von Bauarbeiten üblich sind. Um dem Hinweis nachzugehen, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst die verdächtigen Objekte am Freitag, 8. Juli, im Laufe des Tages freilegen. Bewahrheiten sich die Anhaltspunkte, werden die Blindgänger am Sonntag, 10. Juli vor Ort entschärft, was eine Vielzahl von organisatorischen Arbeiten nach sich zöge.

Ausweichquartier für Anwohner


Für eine etwaige Entschärfung müssten alle Personen am Sonntagvormittag den dann geltenden Sicherheitsradius von einem Kilometer verlassen. Davon wären rund 690 Bürger des Ortsteiles Sandkamp betroffen. Für die Sandkämper Bevölkerung wird während der Zeit der Entschärfung als Ausweichquartier das Forum in der AutoVison, Major-Hirst-Straße 11, angeboten. Bürger, die nicht allein in der Lage sind, dorthin zu gelangen, sollten sich vorsorglich in den kommenden Tagen telefonisch mit der Stadt in Verbindung setzen. Unter der Behörden-Nummer 115 nimmt das Service-Center der Stadt Wolfsburg bis spätestens, Freitag, 8. Juli, um 18 Uhr die Wünsche entgegen. Menschen, die sitzend oder liegend zu transportieren sind, wird hier weitergeholfen.


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