Verhandlungen: Das fordert ver.di für Mitarbeiter der Spielbanken

Erste Tarifrunde startet. Es geht um mehr Geld und Gleichbehandlung.

Symbolbild
Symbolbild | Foto: pixabay

Braunschweig/Wolfsburg. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert für die Beschäftigten der Merkur-Spielbanken-Niedersachsen GmbH eine Entgelterhöhung von sieben Prozent, Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie bezahlte Pausen.



In Hannover beginnen jetzt am Mittwoch die Tarifverhandlungen. Es geht um die Bedingungen für 430 Mitarbeiter an zehn Standorten. Außer in Braunschweig und Wolfsburg sind die Spielbanken in Bad Bentheim, Bad Pyrmont, Bad Zwischenahn, Göttingen, Hannover, Norderney, Osnabrück und Seevetal vertreten.

Gewerkschaft fordert Gleichbehandlung der Mitarbeiter in unterschiedlichen Bereichen


„In dieser Tarifrunde kämpfen wir für eine starke Gehaltssteigerung, die auch bitter nötig ist. Die unteren Lohngruppen haben ein Einkommen knapp über dem Mindestlohn. Und trotz stark gestiegener Abgaben an das Land Niedersachsen erwirtschaften die Merkur-Spielbanken gute Gewinne. Das ist auch ein Verdienst der Kolleginnen und Kollegen. Deshalb müssen sie auch davon profitieren“, wird die ver.di-Verhandlungsführerin Martina Haack in einer Pressemitteilung der Gewerkschaft zitiert.

„Zudem wollen wir die ungleiche Behandlung der Beschäftigten im Servicebereich - sprich den Menschen im Saal - und den Beschäftigten in der Verwaltung beim Thema Weihnachts- und Urlaubsgeld oder bezahlte Pausen auflösen. Unser Tarifvertrag sieht aktuell unterschiedliche Regelungen vor. Das muss ich ändern“, so Haack weiter.

Nach einem langen Ringen um die Neuvergabe der Konzession wechselten die zehn Spielbanken in Niedersachsen schließlich im Juli 2025 den Eigentümer und werden nun unter dem Dach der Merkur-Group geführt. Die erste Verhandlungsrunde mit ver.di steht nun in den Startlöchern, die zweite ist für den 27. Januar terminiert.