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Verkehrskontrolle der besonderen Art: Rentner hält Auto an


Ein 66-Jähriger soll eigenmächtig "Verkehrskontrollen" durchgeführt haben. Symbolfoto: Anke Donner
Ein 66-Jähriger soll eigenmächtig "Verkehrskontrollen" durchgeführt haben. Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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11.12.2017

Goslar. Wie die Polizei heute mitteilte, soll am vergangenem Sonntag ein 66-jähriger Goslarer im Fontaneweg versucht haben, einem 23-jährigen Vienenburger auf rustikale Art und Weise klarzumachen, dass dieser seiner Meinung nach zu schnell mit seinem Auto unterwegs sei.


Er soll den Fahrer angehalten und zurechtgewiesen haben. Als dieser angab, sich keiner Schuld bewusst zu sein, soll der Rentner dem jungen Mann einen Schlag ins Gesicht versetzt haben.

Wie die Polizei weiter mitteilt, habe der 66-Jährige die Tat bestritten. Er verhielt sich jedoch bei der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme sehr aufgebracht und echauffierte sich unter anderem über das schnelle Fahren des Vienenburgers sowie über eine Eisschicht im Fontaneweg. Dies entsprach jedoch nicht den Tatsachen. Den Rentner erwartet nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vorsorglich, auf keinen Fall das Recht in die eigenen Hände zu nehmen. Das eigenmächtige Anhalten eines Verkehrsteilnehmers kann den Tatbestand der Nötigung verwirklichen. Zudem ist es bei den winterlichen Straßenverkehrsverhältnissen sehr gefährlich, weil der Bremsweg des angehaltenen Fahrzeugs zumeist unkalkulierbar ist.


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