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Verkehrskontrolle: Plötzlicher Fahrerwechsel täuscht Polizei nicht

Ein 18-Jähriger hatte das Auto seines Freundes ohne Führerschein gefahren. Die Polizei fiel nicht auf seine Ausreden herein.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Rudolf Karliczek

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16.06.2020

Helmstedt. Wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis muss sich ein 18 Jahre alter Magdeburger verantworten, der in der Nacht zum Dienstag am Steuer eines Opels in Helmstedt seine Fahrkünste ausprobierte, während der 19-jährige Bekannte auf dem Beifahrersitz mitfuhr. Als eine Polizeistreife das Fahrzeug routinemäßig überprüfte, versuchten beide Insassen spontan ihre Rollen zu tauschen. Während der 18-Jährige äußerte, Beifahrer gewesen zu sein, gab sich der 19-Jährige als Fahrer aus. Da die Beamten jedoch gut aufgepasst hatten und eindringlich nachfragten, räumte der 18-Jährige schließlich ein, das Auto seines Freundes auf dem Weg nach Magdeburg gefahren zu haben. Dies berichtet die Polizei.


Er wollte mal obwohl noch ohne Führerschein das Fahren ausprobieren, da wahrscheinlich nichts passieren würde, so der junge Magdeburger gegenüber den Beamten. Gegen den 19-Jährigen, der mit dem Auto seiner Mutter unterwegs war, wurde schließlich ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Strafvereitelung eingeleitet.


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