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Verkehrsunfälle mit schweren Folgen - Ansteigender Trend

von Nino Milizia


Die Anzahl der Getöteten im ersten Halbjahr ist alarmierend. Symbolfoto: Frederick Becker
Die Anzahl der Getöteten im ersten Halbjahr ist alarmierend. Symbolfoto: Frederick Becker Foto: Archiv

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24.08.2017

Goslar. Polizeioberrat Hans-Werner Röhrken informierte kürzlich in einem Pressegespräch über die Trends bezüglich der Verkehrsunfälle im Landkreis Goslar im ersten Halbjahr 2017. Demnach seien die Zahlen der Verkehrsunfälle mit schweren Folgen und die Anzahl der schwerverletzten Personen leicht ansteigend, aber auf niedrigem Niveau.



Alarmierend sei die Anzahl der Getöteten, so Röhrken. Bis zum 17. Juli seien bereits sieben Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben. Im gesamten letzten Jahr habe man nur acht Tote zählen müssen. Ein wenig erfreulicher ist jedoch, dass sowohl die Zahl der Krad- als auch der Wildunfälle sank. Als Hauptursachen der hohen Unfallzahlen wurden Geschwindigkeit, Vorfahrt/Abbiegen, Überholen, Ablenkung/Smartphone und Überschreiten der Fahrbahn ausgemacht. Es gibt allerdings noch einen weiteren Aspekt, den Röhrken unter Problematik Harz als touristisches Highlight anführt. Durch die vielen Besucher mit ihren unterschiedlichen Interessen und Verkehrsarten werde die Thematik noch komplexer.

Wenn Fußgänger und Wanderer auf Fahrradfahrer/Rennfahrer, Autos (sowohl Touristen als auch Einheimische), Kradfahrer (normale und Raser) träfen, entstünden vielfältige Konflikte. Die Polizei begegnet der Problematik mit Kradkontrollen und gemeinsamen Verkehrssicherheitsaktionen mit Sachsen-Anhalt und Thüringen. Präventive Arbeit ist hierbei ein wichtiger Aspekt, der die Unbelehrbaren allerdings verfehlt. Somit kommt man auch hier nicht um die Verkehrsüberwachung herum, um mit den Mitteln zuzuschlagen, die auch der letzte Raser versteht: Fahrverbote. Zu 35 kam es mal an einem Wochenende. Auch im Hinblick des nahenden Herbstes mit seinen nassen Straßen appelliert Röhrken an die Verkehrsteilnehmer: "Fahren Sie rücksichtsvoll, vorausschauend und defensiv."


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