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Verleihung des Paul-Lincke-Ringes an Wolfgang Niedecken

von Nino Milizia


Wolfgang Niedecken wird mit dem Paul-Lincke-Ring ausgezeichnet. Foto: Tina Niedecken
Wolfgang Niedecken wird mit dem Paul-Lincke-Ring ausgezeichnet. Foto: Tina Niedecken Foto: Tina Niedecken

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10.03.2017

Goslar. Im Rahmen eines öffentlichen Festaktes im Goslarer Stadtteil Hahnenklee-Bockwiese wird der Künstler am Wolfgang Niedecken am Sonntag, 26. März, um 16:30 Uhr im Kurhaus Hahnenklee von Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk mit dem Paul-Lincke-Ring ausgezeichnet.



Texter, Komponist, Sänger, Gitarrist und Produzent, aber auch Maler, Grafiker und politischer Aktivist – Wolfgang Niedecken hat außergewöhnlich viele Talente. Mit seiner legendären Kölschrock-Band BAP hat er seit den 1970er Jahren die deutsche Rockmusik geprägt und sich über die Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt. Die Stadt Goslar würdigt sein musikalisches Schaffen jetzt mit dem Paul-Lincke-Ring für das Jahr 2017. Die Laudatio hält Bundesaußenminister Sigmar Gabriel. Interessierte sind herzlich willkommen. Die Resonanz ist allerdings so groß, dass nur noch wenige Sitz- beziehungsweise Stehplätze angeboten werden können. Die Verleihung wird außerdem ins Foyer übertragen. Der Einlass beginnt gegen 15.45 Uhr. Nach der Eintragung des Preisträgers in das „Goldene Buch“ der Stadt Goslar, steht gegen 17.30 Uhr ein gemeinsamer Spaziergang durch Hahnenklee zum Paul-Lincke-Platz auf dem Programm. Hier wird Wolfgang Niedecken die im Boden eingelassene „CDAutogrammplatte“ enthüllen.

Der Ring ist nach dem Berliner Komponisten Paul Lincke benannt und wird seit 1955 regelmäßig zu seinem Gedächtnis verliehen. Der in der Hauptstadt geborene und lebende Komponist, der als Schöpfer der Berliner Operette gilt, hatte 1946 in Hahnenklee seine letzte
Ruhestätte gefunden. Seitdem wird das Andenken an Lincke durch die Verleihung des Ringes wachgehalten. Der Paul-Lincke-Ring geht an Komponisten, Textdichter und Interpreten, die sich um die deutsche Unterhaltungsmusik und neue musikalische Bühnenwerke in besonderem Maße verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern gehören unter anderem Peter Kreuder (1975), Udo Jürgens (1981), Klaus Doldinger (1999), Rolf Zuckowski (2001), Udo Lindenberg (2003), „Die Fantastischen Vier“ (2009), Annette Humpe (2011) und Clueso (2015). Im vergangenen Jahr ging der Ring an Helge Schneider. Über die Zuerkennung entscheidet eine Jury aus elf Mitgliedern. Bis 2015 wurde der Preis alle zwei Jahre verliehen, nun jedes Jahr.

Paul-Lincke-Ring-Jury


Die Paul-Lincke-Ring-Jury ist aus lokalen Juroren und Fachjuroren zusammengesetzt. Fachjuroren sind
• Dr. Peter Urban (Journalist, Musiker, TV-Moderator),
• Dr. Jürgen Meier-Reese (ehem. NDR-Unterhaltungschef),
• Wolfgang Spahr (Journalist, Musik-, Presse- und Informationsdienst),


• Heinz Canibol (ehem. Mitinhaber des Musiklabels 105 Music GmbH ),
• Imre Grimm (Journalist, Hannoversche Allgemeine Zeitung) und
• Sabine Heinrich (Journalistin, Moderatorin, Autorin).
Hinzu kommen die Goslarer Juroren
• Dr. Oliver Junk (Oberbürgermeister der Stadt Goslar),
• Almuth Ahrendts (Freundeskreis Paul-Lincke-Ring e. V.),
• Martin Mahnkopf (Bürgermeister und Vorsitzender des Ausschusses für Welterbe,
Stadtgeschichte und Kultur),
• Burkhard Siebert (Erster Stadtrat und Leiter des Fachbereiches Kultur und
Bürgerservice) sowie
• Heinrich Wilgenbus (Ortsbürgermeister von Hahnenklee).

Weitere Informationen zum Paul-Lincke-Ring und dem Preisträger finden Sie im Internet auf www.paul-lincke.goslar.de.


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