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Verschlissene Schneeketten und Rettung im Schnee - Feuerwehr berichtet



Braunschweig

Verschlissene Schneeketten und Rettung im Schnee - Feuerwehr berichtet

Man gehe davon aus, dass die Schneesituation die Feuerwehr auch in den kommenden Tagen noch beschäftigen werde.

Ein Rettungsdienstfahrzeug mit Allradantrieb in einer Nebenstraße.
Ein Rettungsdienstfahrzeug mit Allradantrieb in einer Nebenstraße. Foto: Feuerwehr Braunschweig

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Braunschweig. Der am letzten Wochenende einsetzende Wintereinbruch mit starkem Schneefall und strengen Minustemperaturen hatte Auswirkungen auf das Einsatzgeschehen. Um unter diesen Witterungsbedingungen die Einsatzstellen weiterhin schnell und sicher zu erreichen, hatten Feuerwehr und Rettungsdienst die notwendigen Vorkehrungen getroffen. Ein Großteil der Fahrzeuge wurde standardgemäß mit Schneeketten ausgestattet. Im Laufe der Woche mussten einzelne Fahrzeuge sogar zeitweise mit Spikebereifung ausgerüstet werden. Die Feuerwehr berichtet in einer Pressemitteilung über die Herausforderungen der vergangenen Woche.



Die Straßenverhältnisse führten zu einer längeren Dauer der Rettungsdiensteinsätze. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, wurden zusätzliche Fahrzeuge in Dienst genommen. Vor allem in Wohnstraßen kamen einzelne Rettungs- und Krankentransportwagen trotz ihrer Winterausrüstung nicht voran und steckten teilweise fest. Mit allradgetriebenen Großfahrzeugen - unter anderem der Feuerwehr - konnten diese Fahrzeuge zeitnah befreit werden und eigenständig ihre Fahrt fortsetzen. Aufgrund der Dauerbelastung mussten mehrfach verschlissene Schneeketten ausgetauscht werden.

Auswirkungen dauern an


Der Feuerwehr wurden eine Vielzahl von Eiszapfen und Schneebretter an Gebäudedächern gemeldet. Vereinzelt stellten diese eine Gefahr für die Öffentlichkeit dar. Dort, wo es durch einen Absturz zu Schäden an Personen oder Sachen hätte kommen können und die verantwortlichen Eigentümer keine Abhilfe schaffen konnten, sind großflächige Absperrungen durchgeführt worden. Die Auswirkungen des Wintereinbruchs werden Feuerwehr und Rettungsdienst auch die nächsten Tage weiter beschäftigen.


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