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Versuchter Totschlag mit Kuhfuß: Tatvorwurf fallen gelassen

von Frank Vollmer


Die weiträumigen Hausdurchsuchungen bei Fans von Eintracht Braunschweig ergaben nichts. Waren sie verhältnismäßig? Symbolfoto: Grimm
Die weiträumigen Hausdurchsuchungen bei Fans von Eintracht Braunschweig ergaben nichts. Waren sie verhältnismäßig? Symbolfoto: Grimm

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10.02.2018

Braunschweig/Hannover. In einer großflächig angelegten Razzia durchsuchte die Polizei Mitte Juni mehr als 90 Wohnungen überwiegend jugendlicher Fußballfans von Eintracht Braunschweig. Einer von ihnen wurde wegen versuchten Totschlags mit einem Kuhfuß gesucht. Nun nahm der Fall eine überraschende Wende.



Mit einer großflächig angelegten Hausdurchsuchung in mehr als 90 Wohnungen überraschten die Hannoveraner Polizisten am frühen Morgen des 14. Juni 2017 auch die Kollegen aus Braunschweig. „Die komplette Polizeiaktion war ausschließlich darauf ausgerichtet, den Täter mit dem Kuhfuß zu ermitteln“, bestätigte damals Oberstaatsanwalt Thomas Klinge von der Staatsanwaltschaft Hannover. Der gesuchte Tatgegenstand war mutmaßlich beim Derby am 15. April 2017 in Hannover für einen gezielten Schlag auf den Helm eines Polizisten benutzt worden, was als versuchter Totschlags gewertet wurde und als offizieller Grund für die Hausdurchsuchungen angegeben wurde.

Nun nahm der Fall eine überraschende Wende: Der Tatvorwurf des versuchten Totschlags wurde bei allen 92 verdächtigten Eintracht-Fans fallen gelassen. Mehr zum Thema gibt es auf regionalSport.de.


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