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Verwaltung gibt Überblick zu Integrationsarbeit in 2017



Wolfenbüttel

Verwaltung gibt Überblick zu Integrationsarbeit in 2017

von Marian Hackert


Seit November 2013 sind etwa 1300 Asylbewerber im Stadtgebiet Wolfenbüttels angekommen, von denen aktuell noch rund 800 in der Lessingstadt wohnen. Unter anderem auch in der Gemeinschaftsunterkunft Okeraue. Foto: Anke Donner Foto: Werner Heise

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Wolfenbüttel. Die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern war auch im Jahr 2017 ein zentrales Thema. Der aktuelle Verwaltungsbericht der Stadt gibt diesbezüglich einen Überblick zu den Entwicklungen und Ereignissen des laufenden Jahres.



So sind seit November 2013 etwa 1300 Asylbewerber im Stadtgebiet Wolfenbüttels angekommen, von denen aktuell noch rund 800 in der Lessingstadt wohnen. Laut aktuellem Verwaltungsbericht der Stadt sei davon auszugehen, dass etwa die Hälfte dieser Personen langfristig in Wolfenbüttel bleiben wird. Die städtischen Räumlichkeiten der Stabsstelle für Integration im Rosenwall 1 haben sich seit Anfang des Jahres als Anlaufstelle für Personen mit Migrationsgeschichte etabliert.

Da neben der ersten Unterbringung von Geflüchteten die Unterstützung der Integration von Zuwanderern in allen Bereichen ein Arbeitsschwerpunkt der städtischen Stabsstelle ist, wurde ein entsprechendes Integrationskonzept erarbeitet und im September durch den Rat beschlossen. Dieses Konzept richtet sich an Neuankommende, Zuwanderer mit bereits längerem Aufenthalt und die heimische Bevölkerung und soll mittelfristig auch eine Evaluation enthalten, um die integrativen Maßnahmen auf ihre Eignung zu überprüfen, heißt es im aktuellen Verwaltungsbericht.

Ungezwungene Begegnung bei "Interkulturellen Höfen"


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Die "Interkulturellen Höfe" erfuhren auch 2017 großen Zuspruch. Foto: Anke Donner



Das im Januar 2015 initiierte Netzwerk „Runder Tisch Flüchtlinge” setzte sich auch im Jahr 2017 erfolgreich fort. Hier werden aufeinander abgestimmte Projekte weitergeführt und im fachlichen Austausch neue Ideen entwickelt. Aus diesem Kooperationsprojekt des „Willkommenscafés” im Roncallihaus hat sich die Veranstaltungsreihe der „Interkulturellen Höfe” entwickelt. Hierbei handelt es sich um Veranstaltungen auf unterschiedlichen Höfen verschiedener Institutionen im Stadtgebiet, um eine weitere Möglichkeit der ungezwungenen Begegnung für Alt- und Neubürger zu schaffen. Bei diesen abendlichen Zusammenkünften in lockerer Atmosphäre haben die durchführenden Institutionen außerdem die Möglichkeit, ihre Integrationsarbeit in Wolfenbüttel vorzustellen. Die „Interkulturellen Höfe” sind im Jahr 2017 bereits zum zweiten Mal angeboten worden und erfuhren großen Zuspruch.


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