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Verzögerte Corona-Testauswertung: Landkreis Peine bittet von Anrufen abzusehen

Es könne aufgrund der hohen Anzahl an Testungen zu Verzögerungen kommen. Man solle die Mitarbeiter im Gesundheitsamt nicht zusätzlich belasten.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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09.11.2020

Peine. Aufgrund der hohen Anzahl an Corona-Testungen und der damit verbundenen Auslastung der Labore weist das Gesundheitsamt des Landkreises Peine in einer Pressemitteilung darauf hin, dass es zu Verzögerungen bei der Auswertung der Abstriche kommt. Um die Mitarbeiter im Gesundheitsamt nicht zusätzlich zu belasten, sollten Bürger nicht dort anrufen, um sich nach dem Stand der Bearbeitung zu erkundigen. „Wir arbeiten mit mehreren Laboren zusammen und verteilen unsere Abstriche auf diese. Allerdings kann der Zeitraum, bis wir einen Befund übermittelt bekommen, mittlerweile auch mehr als 72 Stunden betragen“, berichtet Kreissprecher Fabian Laaß.



Daher bittet der Landkreis alle Bürgerinnen und Bürger, nicht beim Gesundheitsamt anzurufen, um nach Testergebnissen zu fragen. „Das führt dazu, dass Mitarbeiter am Telefon gebunden sind, obwohl sie in anderen Bereichen des Gesundheitsamtes – etwa der Sortierung eingehender Befunde – dringender gebraucht werden. Jeder, der abgestrichen wurde, wird von uns schnellstmöglich informiert, sobald der Befund eingegangen ist“, erklärt Laaß und bittet um Verständnis. Alle mit Corona befassten Einrichtungen, egal ob Gesundheitsämter, Hausärzte, Testzentren und –labore oder Kliniken, würden an der Belastungsgrenze oder darüber hinaus arbeiten.


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