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VfL Fan-Film: 20 Jahre Bundesliga



Wolfsburg

VfL Fan-Film: 20 Jahre Bundesliga

von Christoph Böttcher


Die drei Initiatoren des Filmprojekts (v.l.): Chris Krüger, Lars Vollmering und David Bebnowski. Foto: Privat.
Die drei Initiatoren des Filmprojekts (v.l.): Chris Krüger, Lars Vollmering und David Bebnowski. Foto: Privat. Foto: Privat

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Wolfsburg. Das Filmprojekt wurde von drei leidenschaftlichen Fans des VfL Wolfsburg initiiert und steht unter dem Motto: "Von Fans, für Fans". regionalHeute.de sprach mit einem von ihnen darüber.



David Bebnowski istSozial- und Politikwissenschaftler, leidenschaftlicher VfL-Fan und berichtet gerneüber das Filmprojekt. Gemeinsam mit den langjährigen VfL Fans Chris Krüger, einem Filmproduzenten, und dem Journalisten Lars M. Vollmering, in der Fanszenebekannt als Lenny Nero, tat er sich 2016 zusammen. Die drei wollten "zeigen, wie stolz alle Wolfsburgerinnen und Wolfsburger auf den VfL sind und mit wie viel Herzblut der VfL in der ganzen Region unterstützt wird“, so Bebnowski. Dabei entstand die Idee zu einem Fan-Film, der zeigen sollte, wie sich die Wolfsburger Fan-Szene in 20 Jahren Bundesligazugehörigkeit entwickelt hat. Man wollte den Klischees und dem Belächeln von außen ein Zeichen von innen entgegensetzen.

Das Projekt wurde schnell konkret


Sienahmen schnell Kontakte zu Fangruppen und dem Verein selbst auf, konkretisierten das Konzept und trafen sich dazu erstmals offiziell im Sommer 2016. Die Dreharbeiten begannen beim Heimspiel gegen Dortmund. Im Fokus stehen bei den Dreharbeiten immer die Fans, weniger die Spieler. Beispielhaft ausgewählte VfL-Anhänger sollen die Szene illustrieren. Von einer VW-Mitarbeiterin, über Ultras bis zu einem zwölfjährigen Jungen, der die Wolfsburger nie in der zweiten Bundesliga erlebt hat.Zahlreiche Fans unterstützen die Filmemacher tatkräftig bei dem ehrgeizigen Projekt.

Finanziert wird das Projekt zu einem großen Teil über Crowd-Funding. Rund 28.000 Euro sind so bereits zusammengekommen, ab einem Bertrag von 50.000 Euro gilt das Projekt als finanziert. Ziel ist es, den rund 90-minütigen Film vor Beginn der nächsten Saison ins Kino zu bringen.


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