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Vienenburger Okerbrücke bis 2021 einspurig

von Nino Milizia


Die Okerbrücke in Vienenburg wird ab dem 15. Mai einspurig. Foto: Nino Milizia
Die Okerbrücke in Vienenburg wird ab dem 15. Mai einspurig. Foto: Nino Milizia Foto: Nino Milizia

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10.05.2017

Goslar. Am heutigen Dienstag fand in der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ein Pressegespräch statt, welches weitere Informationen bezüglich der zukünftigen Arbeiten an der Vienenburger Okerbrücke zu Tage fördern sollte.



Wie regionalHeute.de bereits gestern berichtete, wird die Okerbrücke ab dem 15. Mai nur noch einspurig zu befahren sein. Grund hierfür sind weitreichende Korrosionsschäden an der Stahlkonstruktion. Um dieser Problematik Herr zu werden, boten sich nur zwei Varianten an. Doch erschien die Umleitung der LKW als keine geeignete Option, so dass nun Variante zwei, eine Reduzierung der Brückenbelastung durch eine einspurige Verkehrsführung, die angestrebte Lösung ist, die von längerer Dauer sein wird. Allein die Abstimmungen mit der Denkmalschutzbehörde werden zum Zeitfresser, die umliegenden Naturschutzgebiete, sowie ein FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) und ein Vogelschutzgebiet tun ihr übriges. Für die Planfeststellung hat man sich einen Zeitrahmen von einem Jahr gesetzt, im Anschluss könnte die Ausschreibungsphase beginnen. 2020 könnte demnach der Bau beginnen, der weitere zwölf Monate dauern könnte. Eine Fertigstellung könnte also im Jahr 2021 erfolgen.

Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk gab zu Protokoll, dass das Hauptziel der Stadt gewesen sei, die Brücke so schnell wie möglich umzubauen. In Abstimmung mit dem Kloster Wöltingerode, das darum gebeten hatte, dass alle Verkehrsteilnehmer die Brücke passieren können, habe man eine Einschränkung gewählt, über die man nicht glücklich sei, aber mit der man gut umgehen könne. Bei werktags 7.000 und an Wochenenden 3.500 passierenden Autos sei nicht mit großen Problemen zu rechnen, zumal die Erfahrung zeige, dass bei den Menschen ein Gewöhnungsprozess einsetze und andere Routen gewählt würden. So sei die B 42 eine mögliche Entlastungsstraße, Pendler könnten auch die B6 nehmen. In acht Wochen werde es zudem eine intelligente Ampel geben, die sich auf das Verkehrsaufkommen einstellen könne.

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