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Vier Monate nach Eröffnung: Das Bürger Museum boomt


Das Bürger Museum konnte in den ersten vier Monaten 6.200 Besucher empfangen. Foto: Museum Wolfenbüttel
Das Bürger Museum konnte in den ersten vier Monaten 6.200 Besucher empfangen. Foto: Museum Wolfenbüttel Foto: Museum Wolfenbüttel

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29.09.2017

Wolfenbüttel. 6.200 Besucher in vier Monaten. Über 400 Besucher alleine am Internationalen Museumstag. Dr. Sandra Donner, Leiterin des Museums Wolfenbüttel, zieht nach vier Monaten Bürger Museum ein positives Zwischenfazit.



„Die Resonanz aus der Wolfenbütteler Bevölkerung fiel noch größer aus, als wir es vorher gedacht hatten. Mit unseren Besuchern haben wir viele positive Gespräche geführt, auch das ausgelegte Gästebuch spiegelt wider: das Bürger Museum ist in Wolfenbüttel endgültig etabliert“,

Nicht nur die Wolfenbütteler, darunter viele geschichtsinteressierte Einzelpersonen, besuchten in den vergangenen Monaten das Bürger Museum. Mit dem ehemaligen Bundestagspräsidenten Norbert Lammert, der eine Rede über Europa hielt, und Sigmar Gabriel waren zwei prominente Politiker zu Gast in Wolfenbüttels Museum. „Wir freuen uns, dass die Wolfenbütteler trotz des massiven gestalterischen Eingriffs ihre alte Jahnturnhalle wiedererkennen“, erklärt Dr. Sandra Donner. „Und das Bürger Museum ist im touristischen Konzept der Stadt Wolfenbüttel fest verankert.“

Sehr gut besucht war der erste Vortrag auf der Empore des Bürger Museums, als Basketball-Rekordnationalspieler Jürgen Wohlers im Rahmen einer moderierten Veranstaltung über die Teilnahme an den Olympischen Spielen in München 1972 – mit dem Attentat auf die israelische Mannschaft – und seine sportliche Karriere berichtete.

„Wir haben in den vergangenen vier Monaten gemerkt, dass das Interesse an der Zeit 1918 bis 1950 bei unseren Besuchern besonders groß ist und wollen durch neue Angebote darauf reagieren“, so Dr. Sandra Donner. Anlässlich des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren ist eine Ausstellung zum Kriegsende und den unmittelbaren Folgejahren in Arbeit.

Mit einer zweiteiligen Vortragsreihe und einer Arbeitsgruppe widmet sich das Bürger Museum ab dem 17. Oktober 2017 den Jahren 1918 bis 1933. Namhafte Experten wie Dr. Hans-Ulrich Ludewig, Prof. Dr. Gerhard Schildt und Birgit Hoffmann referieren auf der Empore des Museums unter anderem über die Parteigeschichte der NSDAP, über die Krisenjahre der Weimarer Republik im Land Braunschweig beziehungsweise Behauptungsbestrebungen Wolfenbütteler Kirchengemeinden in den 20er Jahren.


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