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Vierter Sieg in Folge für die Basketball Löwen: „Ich bin stolz auf meine Jungs“



Braunschweig

Vierter Sieg in Folge für die Basketball Löwen: „Ich bin stolz auf meine Jungs“

Die Löwen überzeugten mit gutem Teamplay und 26 Assists.

Die Löwen gewannen das Spiel.
Die Löwen gewannen das Spiel. Foto: imago images / Hübner

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Braunschweig. Die Basketball Löwen Braunschweig haben das vierte Spiel in Folge gewonnen. 90:79 (51:47) endete die Partie gegen den direkten Tabellennachbarn medi bayreuth am gestrigen Sonntag in der Volkswagen Halle und dabei überzeugte die Mannschaft von Headcoach Pete Strobl mit einer variablen sowie mannschaftsdienlichen Offensive, aber auch mit einer engagierten Defensive. Dies teilen die Basketball Löwen in einer Pressemitteilung mit.



Beides habe dazu geführt, dass die Löwen nur in der Anfangsphase kurzzeitig zurücklagen, ehe sie sich ohne den am Fuß verletzten Bazou Koné über einen Dreierregen im ersten Viertel die Führung erspielten. Diese hätten sie bis zum Spielende gehalten und konnten ihren Vorsprung mit einem nach der Halbzeit verbesserten „Inside“-Spiel auf zwischenzeitlich 14 Punkte ausbauen. Insgesamt hätten die Löwen starke 26 Assists verteilt. Bryon Allen wäre allein für elf Vorlagen verantwortlich gewesen und habe an einem Triple-Double (neun Punkte, acht Rebounds, elf Assists) gekratzt. Center Gavin Schilling habe mit 16 Zählern und elf Rebounds ein Double-Double beigesteuert, während das Kapitäns-Duo Lukas Meisner und Karim Jallow mit 20 beziehungsweise 23 Punkten stark aufspielte. Lukas Meisner habe dabei gegen sein ehemaliges Team sechs Dreier versenkt. Für die Gäste war Center Dererk Pardon mit 21 Punkten am erfolgreichsten.

Die Löwen seien mit viel Rhythmus ins Spiel gekommen. Vor allem aus der Distanz wären der treffsichere Lukas Meisner & Co. richtig heiß gewesen und verwandelten im ersten Viertel ganz starke sieben von acht Dreiern (88 Prozent). Die gute Dreierquote und Ballbewegung wären auch ausschlaggebend für einen zwischenzeitlichen Sechs-Punkte-Vorsprung (15:9) gewesen, den sich die Löwen nach fünf Minuten erspielt hatten. Der war allerdings nicht von langer Dauer, was am Bayreuther Trio Pardon, Tiby und Walker und daran lag, dass die Gäste sich unter dem Korb immer wieder durchsetzen konnten (64 Prozent Zweierquote).


Aufholjagd im Keim erstickt


Mit einer 27:25-Führung und Löwen-Youngster Jannik Göttsche auf dem Parkett sei es ins zweite Viertel gegangen, in dem die ersten Minuten den Löwen gehörten. Luc van Slooten hatte flinke Finger, klaute zweimal in Folge den Ball, woraus das Strobl-Team aus der Transition heraus erfolgreich abschloss und im Nu auf neun Zähler weg war (34:25). Gäste-Coach Raoul Korner habe nach einem krachenden Dunk von Karim Jallow eine Auszeit genommen und sein Team kam angeführt von Center Pardon wieder bis auf fünf Punkte heran (36:31). Allerdings erstickten der in der ersten Halbzeit überragende Lukas Meisner (17 Punkte) und sein Team die Bayreuther Aufholjagd im Keim. Sie zogen nach guten Defensivaktionen und mit mehr Drang zum Korb zeitweise wieder auf neun Zähler davon, ehe es mit 51:47 in die Halbzeitpause ging.

Sei das Löwenspiel in der ersten Halbzeit noch stark nach außen verlagert gewesen, so ging die Strobl-Mannschaft mit Beginn des dritten Viertels deutlich mehr unter den Korb. „Wir haben viele Dinge gut gemacht, besonders in der zweiten Halbzeit“, sagte Pete Strobl nach dem Spiel und meinte damit vermutlich neben der besseren Kontrolle des Gäste-Duos Pardon/Tiby sicherlich auch das gute Pick-and-Roll seiner Mannschaft: Bryon Allen habe dabei als Vorlagengeber geglänzt und bediente Gavin Schilling immer wieder mustergültig. Der Löwen-Center erzielte acht Zähler in Folge zum 64:58, bevor Allen auch als Scorer mehr in Erscheinung trat. Er legte sieben Punkte zur zweistelligen Führung auf, die Lukas Meisner mit seinem sechsten Dreier in diesem Spiel zum 76:64 nach 30 Spielminuten krönte.

Und während der Löwen-Coach zufrieden mit dem bisherigen Auftritt seiner Mannschaft sein konnte, war Raoul Korner genau das Gegenteil davon: „Wir (…) waren grottenschlecht. Wir haben defensiv kein Zugriff bekommen“, haderte er nach der Partie. In deren letztem Viertel hätten sich Topscorer Karim Jallow und sein Team in der 33. Minute die höchste Führung erspielt (80:66). Bis auf zehn Punkte seien die Gäste noch einmal herangekommen, allerdings forcierten die Löwen über ihre gute Verteidigung in der Folge immer wieder Bayreuther Ballverluste und ließen dem Korner-Team keine Chance mehr, nochmal zurück ins Spiel zu kommen.


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