Goslar

Vom Leberkäseland und Kopftuchmädchen


Lale Akgün, Sozialpolitikerin und durch ihren Bestseller „Tante Semra im Leberkäseland – Geschichten aus meiner türkisch-deutschen Familie“ auch als Autorin bekannt geworden, engagiert sich besonders bei Migrations- und Integrationsthemen. Foto: Veranstalter
Lale Akgün, Sozialpolitikerin und durch ihren Bestseller „Tante Semra im Leberkäseland – Geschichten aus meiner türkisch-deutschen Familie“ auch als Autorin bekannt geworden, engagiert sich besonders bei Migrations- und Integrationsthemen. Foto: Veranstalter

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03.10.2017

Goslar. Integrationsgeschichte und Aktuelles humoristisch-satirisch aufbereitet erwartet die Besucher eines Kulturabends am Freitag, 6. Oktober, ab 19 Uhr im Kreishaus. Die Frauen-Arbeitsgemeinschaft im Landkreis Goslar und die KVHS laden alle Interessierten zu Lesung und Vortrag mit dem Titel „Tante Semra und der Feminismus – mit und ohne Kopftuch“ ein.



Lale Akgün, Sozialpolitikerin und durch ihren Bestseller „Tante Semra im Leberkäseland – Geschichten aus meiner türkisch-deutschen Familie“ auch als Autorin bekannt geworden, engagiert sich besonders bei Migrations- und Integrationsthemen. „Wenn wir wirklich Integration wollen, müssen wir über die Gefühlsebene kommen. Wir müssen mehr zusammen lachen. Das politisch Korrekte und die Betroffenheit sollten untergehen im Meer des Humors.“ So formulierte sie es einmal in einem Interview. Eine Mischung aus ihren herrlich komischen Geschichten von Türken und Deutschen, die so unterschiedlich und doch auch wieder so gleich sind, aber auch kritische Beiträge zum Islamismus, zur Situation von Frauen und zur aktuellen politischen Situation, sind ein Beitrag dazu, das Thema „Integration“ einmal auf eine andere Art kennenzulernen.

Mit 9 Jahren kam Lale Akgün, die in Istanbul geboren wurde, nach Deutschland. Ihre heiteren Erinnerungen an den Integrationsprozess ihrer Familie in Deutschland und ihre vielfältigen Kenntnisse über Migrations- und Integrationsthemen bieten einen großen Erfahrungsschatz, von dem sie in Goslar Kostproben zeigen wird. Der Eintritt zu dieser besonderen „kulturellen Vermittlungs-Mission“ ist frei, da die Veranstaltung als Teil der INTERKULTURELLEN WOCHE aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“ gefördert wird. Anmeldungen sind willkommen unter www.vhs-goslar.de oder telefonisch unter 05321 76-258.


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