Braunschweig

Vorträge zum Thema deportierte Braunschweiger Juden


In der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße findet am 29. Januar ein Lerntag zum Thema "Die Deportation Braunschweiger Juden" statt. Foto: Robert Braumann
In der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße findet am 29. Januar ein Lerntag zum Thema "Die Deportation Braunschweiger Juden" statt. Foto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

Artikel teilen per:

19.01.2017

Braunschweig. Vor 75 Jahren begannen die Deportationen der Juden. Für die Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße ist dies Anlass, den diesjährigen Lerntag zum Gedenktag an die Opfer des Holocaust dem Thema zu widmen.



Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 29. Januar 2017 von 14 bis 17.30 Uhr in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße, Schillstraße 25 in Braunschweig statt. Im Rahmen des Lerntags wird Dr. Jens Binner (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten) einen Überblick über das Geschehen im norddeutschen Raum geben und eine Internetpräsentation zu den Biografien der Deportierten vorstellen. Susanne Weihmann spricht über Helmstedter Jüdinnen und Juden, die bereits Ende 1941 aus Hannover deportiert wurden. Frank Ehrhardt schildert die Situation bei dem für die Stadt Braunschweig zentralen Transport am 31.3./1.4.1942 und fragt nach der Beteiligung der unterschiedlichen Behörden.

Die Veranstalter laden ein, die Ergebnisse der unterschiedlichen Projekte zu besprechen und gemeinsam ein Bild des regionalen Geschehens zu gewinnen. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Rebekka Denz. Eine Kaffeepause wird eingeplant.
Eine Anmeldung wird erbeten unter der Telefonnummer 0531 - 270 25 65 oder gedenkstaette.schillstrasse@braunschweig.de ), da die Zahl der Sitzmöglichkeiten begrenzt ist.


zur Startseite