Wolfenbüttel

Vortrag des Werkstatt Solidarische Welt e.V.


Mitarbeiter im Projekt "Oxidos" ("die Rostigen") bei der
Verarbeitung von gesammelten Alteisen zu Uhren in Bogota, Kolumbien. Foto: Privat
Mitarbeiter im Projekt "Oxidos" ("die Rostigen") bei der Verarbeitung von gesammelten Alteisen zu Uhren in Bogota, Kolumbien. Foto: Privat Foto: Privat

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21.02.2016


Wolfenbüttel. Am Donnerstag, 25. Februar, 19 Uhr lädt die Werkstatt Solidarische Welt e.V., Trägerverein des Weltladens Wolfenbüttel, in das Gemeindehaus St. Trinitatis ein. Manfred Winkler, Geschäftsführer von Globo, referiert zum Thema „Geschichte und Portrait des Fairhandels-Unternehmens GLOBO“. Er wird von GLOBO unterstützte Projekte und einige der vor Ort hergestellten Produkte vorstellen.

GLOBO ist seit 1973 in der Zusammenarbeit mit den sogenannten Entwicklungsländern aktiv und unterstützt seine Handelspartner durch den Kauf von Produkten in ihrer Entwicklung, heißt es in dem Bericht des Vereins. Der Weltladen Wolfenbüttel kauft unter anderem bei GLOBO ein, denn GLOBO ist vom Weltladendachverband anerkannter Handelspartner und damit an die Konvention der Weltläden gebunden. Der Verband lege großen Wert auf die Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Durch die Bezahlung fairer Preise, den Aufbau langfristiger Handelsbeziehungen und den Respekt vor selbstbestimmten, traditionellen Arbeitsweisen bekämen die Produzenten die Möglichkeit, sich gegen soziale und wirtschaftliche Ausbeutung zu wehren und für ihre demokratischen Rechte und die Wahrung ihrer Identität einzustehen. Alle Seiten würden davon profitieren, dass die Partnerwerkstätten ihre Produktionsabläufe sozial und ökologisch nachhaltig gestalten. Vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrung in der Vermarktung von Kunsthandwerk bietet GLOBO den Werkstätten kompetente Beratung in Fragen des Produktdesigns, der Qualitätssteigerung und des Exports an.


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