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Vortrag im Klinikum: Komplexe Krankheiten richtig behandeln



Wolfenbüttel

Vortrag im Klinikum: Komplexe Krankheiten richtig behandeln


Der Vortrag findet im Wolfenbütteler Klinikum. Foto: Archiv
Der Vortrag findet im Wolfenbütteler Klinikum. Foto: Archiv Foto: Archiv

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Wolfenbüttel. Es gibt bestimmte Kriterien, die erfüllt sein müssen, wenn eine multimodale stationäre Schmerztherapie erfolgen soll. Über den Weg dorthin und über die Möglichkeiten der multimodalen Schmerztherapie können sich Interessierte am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“, Dienstag, 6. Juni 2017, informieren.



Zwischen 9 Uhr und 12 Uhr können am Infostand im Foyer des Klinikums Fragen geklärt werden und um 18.30 Uhr findet ein Informationsabend rund um das Thema im Konferenzzentrum des Städtischen Klinikums Wolfenbüttel statt.

Nach Angaben der Deutschen Schmerzgesellschaft leiden zirka zwölf Millionen Menschen in Deutschland an chronischen Schmerzen. Dies entspricht 17 Prozent der Bevölkerung. Die durchschnittlicher Leidensgeschichten der Patienten mit chronischen Schmerzen liegt hierbei bei über sieben Jahre, bei jedem fünften sogar über 20 Jahre. Nur zehn Prozent der Betroffenen werden einem Schmerztherapeuten vorgestellt. Bricht man die bundesweit erhobenen Zahlen einmal auf die Bevölkerung im Landkreis Wolfenbüttel herunter, bedeutet dies, dass statistisch betrachtet rund 20.000 Einwohner im Landkreis Wolfenbüttel an chronischen Schmerzen leiden.


Menschen mit Schmerzen über mehrere Monate laufen in Gefahr, dass sich die Schmerzen chronifizieren. Leidet die Lebensqualität oder steht der Arbeitsplatz auf dem Spiel, sind dies deutliche Warnhinweise, dass sich das Leben in eine falsche Richtung entwickelt. Wird der Alltag zur Qual und nimmt die Stimmung rapide ab, sollten Sie handeln.

Welche Möglichkeiten gibt es?


Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel bietet seit 2016 die Möglichkeit, Menschen mit chronischen Schmerzen interdisziplinär nach einem festen Konzept zu behandeln. Grundlage ist die Behandlungskombination von „körperlichen“ Schmerzzuständen, psychischer Begleitreaktion und sozialem Verhalten. Dieses Modell ist das momentan erfolgversprechendste Verfahren zur Behandlung von chronischen Schmerzen, die eine komplexe Eigenerkrankung darstellen.


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