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VW äußert sich zu GoogleAds-Einstellung

von Bernd Dukiewitz


Volkswagen stellt seine Werbung auf einigen Google-Produkten vorläufig ein, nachdem Anzeigen auf extremistischen Seiten auftauchten. Symbolfoto: Magdalena Sydow
Volkswagen stellt seine Werbung auf einigen Google-Produkten vorläufig ein, nachdem Anzeigen auf extremistischen Seiten auftauchten. Symbolfoto: Magdalena Sydow Foto: Magdalena Sydow

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22.03.2017

Wolfsburg. Die Nachricht kam gestern sehr überraschend: VW stellt einige seiner Werbeaktivtäten bei Google mit sofortiger Wirkung ein, weil VW-Werbung auf extremistischen Youtube-Kanälen lief. Wie es nun weitergeht, hängt primär an Google und seinem Werbekundenschutz.



"Überrascht mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Online-Werbung der Marke Volkswagen bei Google beziehungsweise Youtube in völlig inakzeptablen Umfeldern platziert wurde. Daraufhin haben wir sofort veranlasst, Anzeigenplatzierungen bei Google beziehungsweise Youtube kurzfristig auszusetzen", erklärt Christine Kuhlmeyer, Pressesprecherin Vertrieb und Marketing

"Die Platzierung von Online-Werbeinhalten in den oben genannten Umfeldern liegt in der Verantwortung von Google beziehungsweise Youtube. Die existierenden Schutzmaßnahmen von Google beziehungsweise Youtube, um zu verhindern, dass unsere Online-Werbung in ungeeigneten Umfeldern platziert wird, sind scheinbar nicht ausreichend. Wir haben den Verantwortlichen gegenüber deutlich zum Ausdruck gebracht, dass wir eine schnellstmögliche Klärung dieses Vorgangs erwarten und eine Zusicherung, dass dies nicht erneut vorkommt", so Kuhlmeyer weiter.

"Gleichzeitig ergreifen wir gemeinsam mit Google beziehungsweise Youtube alle notwendigen Maßnahmen, damit sich eine ungeeignete Online-Anzeigenplatzierung nicht wiederholen kann".

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