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VW kämpft gegen Privatkläger



Wolfsburg

VW kämpft gegen Privatkläger

von Bernd Dukiewitz


Volkswagen wehrt sich in Deutschland gegen Verbraucherklagen. Foto: Magdalena Sydow
Volkswagen wehrt sich in Deutschland gegen Verbraucherklagen. Foto: Magdalena Sydow Foto: Magdalena Sydow

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Wolfsburg. Während sich die Volkswagen-Fahrer in den USA über Schadensersatzklagen freuen können, ist der Sachverhalt in Deutschland noch nicht eindeutig geklärt. Einige Kläger gewannen ihre Prozesse in erster Instanz, andere Klagen wurden hingegen abgewiesen.



Bisher war jeder vierte Kläger in Deutschland erfolgreich, auch wenn keines der Urteile bisher rechtskräftig ist. Volkswagen will jede erfolgreiche Klage anfechten. VW setzt dabei weiterhin auf die Umrüstung der betroffenen Fahrzeuge und die damit in ihren Augen wiederhergestellte Funktionalität.

In den USA, wo "Dieselgate" letztlich aufgedeckt wurde, hat sich Volkswagen bereits zur Abgasmanipulation bekannt, musste in diesem Zuge auch schon Milliarden-Summen an Staat und Verbraucher zahlen. VW-Chef Matthias Müller betonte schon auf der Jahres-Investorenkonferenz, dass "in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Gesetzgebungen existieren" würden, so "dass alle Fälle einzeln beurteilt werden" würden und man daher Klagen vor Ort nicht mit Klagen in den USA vergleichen könne.

Insgesamt sind nach Informationen der "Bild am Sonntag" rund 2.000 Mängelklagen in Deutschland eingereicht worden.


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